Streit um Klosterkauf Nonne stirbt kurz nach Gerichtsprozess gegen Katy Perry

Sie wollte verhindern, dass Katy Perry in ein Kloster ihres Ordens einzieht: Nun ist eine Nonne kurz nach einer Anhörung vor Gericht gestorben.

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Katy Perry will ein leerstehendes Kloster in Los Angeles kaufen - sehr zum Ärger von zwei Nonnen. Eine der Nonnen ist nun während einer Anhörung vor Gericht zusammengebrochen und später gestorben. Schwester Catherine Rose Holzman war im Orden der "Sisters of the Most Holy and Immaculate Heart of the Blessed Virgin Mary", dem das Anwesen gehört, das Perry kaufen will.

Holzman hatte den Kauf abgelehnt. Wenige Stunden vor ihrem Tod sagte die 89-Jährige in einem Interview mit KTTV: "An Katy Perry, bitte hören Sie auf. Der Kauf tut niemandem gut, stattdessen verletzt er viele Menschen."

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Katy Perry: Streit um Klosterkauf

Die Diözese Los Angeles hatte sich bereits mit Perry über den Kauf geeinigt. Die US-Sängerin will die Immobilie zu einem Wohnhaus umbauen lassen. Der Kaufpreis soll bei 14,5 Millionen Dollar liegen.

Die Nonnen halten Perry, die sich öfter lasziv und freizügig zeigt, jedoch offenbar nicht für eine geeignete Besitzerin des Konvents. Sie beanspruchen das Verkaufsrecht deshalb für sich. Seitdem sind Perry und das Erzbistum weiter im Gespräch über die Modalitäten des Verkaufs. Die Nonnen leben seit Jahren nicht mehr in dem Konvent.

Zuletzt hatte auch die Unternehmerin Dana Hollister versucht, das Kloster von den Nonnen zu kaufen. Dieses Geschäft erklärte ein Gericht bereits im April für ungültig. Hollister musste daraufhin insgesamt fünf Millionen Dollar an das Erzbistum Los Angeles und Katy Perry zahlen.

koe/AP

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