Vorliebe für "Asi-Rap und deutsche Poesie" Der Kelly-Sohn, der keine Kelly-Musik mag

"Ich würde mir kein Ticket der Kellys kaufen": Gabriel Kelly, Sohn von Musiker Angelo, hat sich deutlich von seiner Familie distanziert. Die sei ein verrückter Haufen - aber inzwischen sei er abgehärtet.

imago/ Future Image

Millionen Mütter und Väter kennen das: Irgendwann kommen die eigenen Kinder in ein Alter, in dem die Eltern ihren Vorbild-Status verlieren - und sie sich deutlich von ihrer Herkunftsfamilie abgrenzen. Betroffen davon sich auch Prominente, so wie nun Musiker und Vater Angelo Kelly.

Dessen Sohn Gabriel machte nun in einem Interview deutlich, dass er von der Musik der Kelly Family nicht so viel hält. "Ich würde mir kein Ticket der Kellys kaufen", sagte der 17-Jährige im "hr3-Sonntagstalk" mit Moderatorin Bärbel Schäfer.

Vielmehr stehe er auf "deutschen Asi-Rap und deutsche Poesie - so eine Mischung". Das Familienleben gefalle ihm aber, beteuerte er: "Meine Familie ist ein verrückter Haufen. Da ist man alles schon gewöhnt und irgendwann abgehärtet. Meine Eltern sind mir nie peinlich."

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Gabriel Kelly: "Meine Eltern sind mir nie peinlich"

Vater Angelo war bei dem Gespräch ebenfalls dabei. Er verriet, dass ihm der Kelly-Family-Hit "Angel" lange zu ausgelutscht gewesen sei. Mittlerweile habe sich das wieder geändert: "Ich singe nur das, was ich auch verkörpern kann", sagte der 36-Jährige. "Jetzt spiele ich ihn wieder, und es ist frisch - ein Trip zusammen mit dem Publikum."

Die in den Siebzigerjahren als Musikgruppe gegründete Kelly Family feierte vor allem in den Neunzigerjahren etliche Erfolge. Bis zum Tod von Familienoberhaupt Dan Kelly im Jahr 2002 lebte die Großfamilie mehrere Jahre lang im Schloss Gymnich bei Bonn, dann wurde das historische Gebäude zwangsversteigert.

mxw/dpa



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theresarain 05.08.2018
1. She is crazy
"She is crazy" war meiner Meinung nach der beste Song der Kellys und auch das Video dazu war klasse. Angel möchte ich nie sonderlich.
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