Streit über Projekt von Kanye West Kim Kardashians zornige Botschaften

Rapper Kanye West gründete 2011 in Chicago ein Projekt für Jugendliche, benannt nach seiner Mutter. Nun will Donda's House einen neuen Namen. Das liegt offenbar auch an Kim Kardashian.

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Die Webseite von Donda's House ist nicht mehr zu erreichen. Zu viele Anfragen, schreibt die Organisation bei Twitter. Die Non-Profit-Organisation hilft Jugendlichen in Chicago, sie ist benannt nach der Mutter des Rappers Kanye West, Donda.

Und sie steht im Zentrum eines öffentlichen Streits. Die Beteiligten: Kim Kardashian, Kanye West - und der Rapper Rhymefest.

Der Ärger begann mit einem Statement der NGO, über das "Rolling Stone" berichtete. Es ist offenbar eine Reaktion auf Kanye Wests Pro-Trump-Kampagne. In Tweets und einem Song feierte er den US-Präsidenten, nannte ihn "Bruder".

In den vergangenen Wochen sei man von Unterstützern zu Wests Engagement in der Organisation befragt worden, hieß es in dem Statement von Donda's House. Man bitte auch jene Menschen um Hilfe, die sich durch Kanye West verletzt fühlten. Man sei auf Spenden angewiesen.

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Kanye Wests Charityprojekt: Im Namen seiner Mutter

Die Organisation will demnach das Haus, in dem West aufgewachsen ist, zu einem Musikstudio, Museum und Lernraum ausbauen. Doch es sei nicht möglich gewesen, dafür von Kanye West finanzielle Unterstützung zu bekommen - trotz mehrfacher Versuche.

Kim Kardashian erzürnten diese Vorwürfe offenbar sehr. Sie attackierte einen der Männer aus der Führungsmannschaft von Donda's House: den Rapper Rhymefest. Er solle mit seinen Lügen aufhören, schrieb sie bei Twitter.

"Die Wahrheit ist, dass du es nicht geschafft hast, die Stiftung zu erhalten." Kardashian ergänzte in einem späteren Tweet: "Ich werde es zu meiner Mission machen, dir Donda's House wegzunehmen." Ihr Kinder würden es dann so führen, wie es geführt werden sollte.

Auf die Serie wütender Nachrichten reagierte Donda's House so: "Wegen der Vorkommnisse in den vergangenen 48 Stunden haben wir uns dazu entschieden, nicht mehr den Namen Donda's House zu führen", hieß es in einer Mitteilung. Es sei eine schwierige Entscheidung gewesen.

Doch die Äußerungen von Kardashian und das Interesse ihrer Familie, die Organisation zu führen, hätten dazu geführt. Man wolle die Jugendlichen weiter unterstützen. Die nächsten Schritte will die NGO demnach in den nächsten Wochen bekannt geben.

Nur einer ist in dem Schlamassel auffällig ruhig: Kanye West. Der Rapper hat sich noch nicht geäußert.

jpz

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