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Kim Kardashian in Paris: Der Promi-Schreck ist wieder da

Kim Kardashian: Schrecksekunde in Paris Fotos
Getty Images

Einfach nur entspannt die Pariser Modewoche besuchen? Ausgeschlossen, wenn man Kim Kardashian heißt. Vor einem Hotel brachte ein Mann die 33-Jährige und ihre Entourage kurzzeitig aus der Fassung. Der Übeltäter ist ein alter Bekannter.

Paris - Die Geschichte der Pariser Fashion Week ist um einen Aufreger reicher. Hauptdarsteller: Kim Kardashian und ein international bekannter Promi-Provokateur. Kardashian und ihr Mann, Rapper Kanye West, hatten ihr Auto am Hotel Salomon de Rothschild noch nicht richtig verlassen, als ein Tumult losbrach. Dutzende Reporter und Fans wollten unbedingt ein Foto von den Promis machen oder zumindest einen kurzen Blick auf "Kimye" werfen.

Einem in der Menge reichte das nicht. Der Mann sprang Richtung Kardashian, griff nach ihren Beinen und versuchte, sie zu Boden zu ziehen. Die 33-Jährige kam ins Straucheln, ihre Mutter Kris Jenner schrie: "Aufhören!" Der Vorfall wurde auf Video festgehalten.

Der allzu aufdringliche Mann gab sich schnell zu erkennen. Es handelt sich um Vitalii Sediuk, einen Ukrainer, der solche Grenzüberschreitungen zu seinem Markenzeichen gemacht hat. "Ich wollte Kim nicht verletzen und sie nur umarmen", teilte er der Nachrichtenagentur Associated Press in einer E-Mail mit. "Ich hoffe, es geht ihr gut und Kimye sind nicht böse auf mich."

In gewisser Weise gehört Kardashian nun zum erlesenen Kreis der Sediuk-Opfer. Ende Mai griff er Brad Pitt auf dem roten Teppich vor einer Filmvorführung ins Gesicht, wofür er zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt wurde. Bei den Filmfestspielen in Cannes kroch Sediuk der Schauspielerin America Ferrara unter das Kleid. 2013 schlich er sich bei der Grammy-Verleihung auf die Bühne, um Adele zu ihrem Preis zu gratulieren. Und 2012 versuchte er, Will Smith zu küssen. Das brachte ihm eine Ohrfeige ein. Unfreiwillige nähere Bekanntschaft mit Sediuk haben auch schon Bradley Cooper und Leonardo DiCaprio gemacht.

Und nun eben Kardashian. Die Aktion sei ein Protest gegen sein Einreiseverbot in die USA, sagte Sediuk. Die US-Behörden konnten allerdings nicht bestätigen, dass er das Land tatsächlich nicht betreten darf. Spätestens im Januar hätte er dort ohnehin einen wichtigen Termin: In Los Angeles findet eine Anhörung vor Gericht statt. Es geht um seine Begegnung mit Brad Pitt.

ulz/AP

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