Kirsten Dunsts Nachricht an sich selbst Vorsicht, Mordgefahr

Wenn Schauspieler allzu sehr in ihrer Rolle aufgehen, kann das böse enden, glaubt Kirsten Dunst. Der "Fargo"-Star hat eine eigene Methode, Figuren hinter sich zu lassen.

AP

Schauspieler gehen manchmal extreme Wege, um Figuren authentisch darzustellen. Idris Elba ließ sich für "Mandela" in einer Gefängniszelle einsperren. Matthew McConaughey magerte für die Darstellung eines HIV-Infizierten in "Dallas Buyers Club" bis auf die Knochen ab. Und Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio aß für "The Revenant" rohe Bisonleber, durchquerte eisige Flüsse und kroch in Tierkadaver.

Wie man solch aufreibende Rollen hinter sich lässt, hat Kirsten Dunst nun bei TV-Talker Jimmy Kimmel erklärt. Die Schauspielerin hat ihre eigene Methode, um sicherzustellen, dass die Filmfigur nicht das Privatleben kapert: Sie schreibt kurze Botschaften an sich selbst: "Kirsten, du bist jetzt fertig."

Hintergrund ist Dunsts Rolle der Peggy Blumquist in der Serie "Fargo" - Peggy ist dort unter anderem an einem Mord beteiligt. Diese Rolle habe sie stark beansprucht, sagte Dunst. Hinterher habe sie sich geschrieben: "Okay, Kirsten, hör auf, dich wie Peggy zu verhalten, sonst bringst du noch jemanden um."

Ein Kollege habe ihr den Tipp mit den Botschaften gegeben, sagte Dunst. Auf diese Weise könne sie sich auch von Rollen verabschieden, in die sie sich vollkommen vertieft habe. "Man lässt sein Unterbewusstsein wissen, dass es die Sache hinter sich lassen soll." So könne man sich verabschieden, wenn etwas große persönliche Bedeutung gehabt habe.

Ob sie auch nach ihren Auftritten als Mary Jane Watson in den "Spider Man"-Filmen Nachrichten an sich selbst geschrieben habe, wollte Kimmel wissen. Nein, antwortete Dunst, das habe sie damals noch nicht getan - aber eine andere Trennung von der Figur gewünscht: "Weg mit diesen roten Haaren. Macht mich wieder zur Blondine!"

ulz



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.