Klatsch und Knatsch Nachhilfe von Nitro

Jennifer Lawrence überraschte Schüler einer Highschool, "Vanity Fair" spendierte Oprah Winfrey eine dritte Hand - und Natalie Portman hielt eine mutige Rede. Die Promimeldungen der Woche.

Jennifer Lawrence
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Die größte Überraschung...

... glückte diese Woche Jennifer Lawrence. In Cleveland im US-Bundesstaat Ohio besuchte die 27-jährige Schauspielerin eine Highschool - und diskutierte über Politik. Unter den Schülern hinterließ die Oscarpreisträgerin mächtig Eindruck.

Obwohl sich die "Tribute von Panem"-Darstellerin auch früher immer wieder kritisch etwa über US-Präsident Donald Trump geäußert hatte, waren sie laut Schulwebsite ganz baff, "wie informiert" Lawrence sei. "Es macht einen großen Unterschied, wenn Menschen, die gerade mal zehn Jahre älter als wir sind, mit uns über Politik sprechen", sagte ein Schüler über Lawrence, die wegen ihres Temperaments von ihren Brüdern häufig Nitro genannt wurde. "Als sie sagte, 'es ist eure Zeit', habe ich wirklich angefangen, nachzudenken", sagte der Schüler.

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Jennifer Lawrence: Nachhilfe von Nitro

Die Panne...

... der Woche unterlief dem US-Magazin "Vanity Fair". Auf einem Bild, das Arbeiten zum jährlichen Hollywood-Cover dokumentiert, hatte US-Moderatorin Oprah Winfrey plötzlich drei Hände. Die 63-Jährige reagierte amüsiert - und wandte sich an Schauspielkollegin Reese Witherspoon: "Ich akzeptiere dein drittes Bein. Weil ich weiß, dass du meine dritte Hand akzeptierst." Denn auf dem eigentlichen Coverfoto schien die 41-Jährige drei Beine zu haben. Für die dritte Hand entschuldigte sich "Vanity Fair" später - und das vermeintliche dritte Bein sei nur das Innenfutter des Kleids gewesen. Doch da war der Spott längst da.

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"Vanity Fair"-Cover: Stars mit drei Händen und drei Beinen?

Der größte Sittenwächter...

... war diese Woche das EU-Gericht, das über den Filmtitel "Fack ju Göhte" entscheiden musste. Handelt es sich bei ihm um eine künstlerische Marke, die man schützen kann? Nein, entschieden die Luxemburger Richter. Der Titel sei zu platt und vulgär. Verbraucher könnten durch den englischen Ausdruck "fuck you" schockiert werden. Das sei nicht schützenswert, sondern verstoße gegen die guten Sitten.

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"Fack ju Göhte": Zu vulgär für Markenschutz

Die dicksten Lippen...

... riskierten diese Woche eine Reihe Kamele. Beim Schönheitswettbewerb "Miss Kamel" in Saudi-Arabien wurden zwölf von ihnen disqualifiziert, weil ihre Besitzer ihnen Botox verabreicht hatten. Den Regeln zufolge sind Kamele vom Wettbewerb ausgeschlossen, "die Drogen in den Lippen haben, rasiert sind oder in ihrer natürlichen Form sonst irgendwie verändert wurden".

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Schönheitswettbewerb für Kamele: Hübsch auch ohne Botox!

Den coolsten Auftritt...

... legte Transgender-Model Laverne Cox hin. Als erste offen lebende Trans-Frau schaffte sie es auf das Cover der südafrikanischen Ausgabe der "Cosmopolitan". "Es ist eine Ehre und ich bin so stolz", schreibt die Schauspielerin zu einem Bild des Covers, das sie bei Instagram geteilt hat. Die Ausgabe mit dem Titel #SayYesToLove richtet den Fokus auf die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, queeren und intersexuellen Personen (LGBTQI), passend dazu ist der Schriftzug in Regenbogenfarben eingefärbt.

Unter dem hellsten Stern...

... stand diese Woche Minnie Maus. Auf dem Walk of Fame in Hollywood erhielt die Comicfigur ihren eigenen Stern. Popstar Katy Perry, Disney-Chef Robert Iger und das deutsche Model Heidi Klum feierten die Maus gemeinsam mit Hunderten Fans. Minnie enthüllte im rot-weißen Pünktchenkleid den 2627. Stern auf dem Hollywood Boulevard. Ihr Verwandter Micky Maus war der erste Zeichentrick-Star, der dort verewigt wurde.

Das größte Vorbild...

... ist diese Woche Prinz Harry - zumindest wenn es nach Prinzessin Eugenie geht. Die jüngste Tochter von Prinz Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson will wie Harry heiraten. Die Nummer acht der britischen Thronfolge wolle im Herbst mit Jack Brooksbank Hochzeit feiern, teilte der Buckingham-Palast mit. Wie Prinz Harry und Meghan Markle wollen auch die beiden in der St. George's Chapel in Windsor heiraten. Brooksbank leitet als Nachtklub- und Eventmanager den exklusiven Londoner Klub Mahiki.

Die mutigste Rede...

... kommt diese Woche von Natalie Portman beim Women's March. Bei der großen Demo in Los Angeles berichtete sie vor Hunderttausenden, wie sie zu Beginn ihrer Karriere auf ihr Äußeres reduziert wurde - etwa indem ein Radiosender einen Countdown zu ihrem 18. Geburtstag gestartet hatte, zu dem "Zeitpunkt, an dem es legal wäre, mit mir zu schlafen". Sie prangerte ein "Klima des sexuellen Terrorismus" an, das beendet werden müsse.

Die größte Stardichte...

... gab es auf dem roten Teppich bei der SAG-Gala in Los Angeles. Vor allem weibliche Hollywoodstars hatten ihren großen Auftritt - und ein 80-jähriger Grand Seigneur des Films. Oscargewinner Morgan Freeman erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Nur die große Dankesrede sparte er sich - da er sich angesichts seiner langen Karriere nicht an alle Namen erinnern könne.

wit/apr

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