Klatsch und Knatsch Abgeurteilt

Der Bauer-Verlag verliert vor Gericht gegen Schauspielerin Rebel Wilson. Katy Perry macht ein Friedensangebot - und Sängerin Lorde gibt ein nerdiges Hobby zu. Die Promi-Meldungen der Woche.


Wer es in der Musikbranche ganz nach oben schafft, hat auch gute Chancen, im alljährlichen "Forbes"-Ranking der Promi-Top-Verdiener weit vorne zu landen. In diesem Jahr ging Platz eins an Sean "Diddy" Combs mit einem Jahreseinkommen von rund 130 Millionen Dollar. Platz zwei ging an Beyoncé (105 Millionen Dollar), Rang drei an Autorin J.K. Rowling (95 Millionen). Vorjahres-Top-Verdienerin Taylor Swift rutschte dagegen deutlich ab - von 170 Millionen Dollar Einnahmen im Vorjahr auf 44 Millionen Dollar.

Swift stand ohnehin wegen anderer Dinge im Fokus - zum Beispiel wegen ihrer Fehde mit Katy Perry. Der Zwist gehört quasi schon zur Folklore im Showbusiness. Zu Beginn ging es angeblich nur um das Abwerben von Backgroundmusikern, doch bald entwickelte die Sache ein Eigenleben.

Nun hat Perry ihrer Rivalin Swift so etwas wie ein Friedensangebot unterbreitet: "Ich vergebe ihr, und es tut mir leid, was ich ihr angetan habe. Ich hoffe, dasselbe gilt für sie. Ich liebe sie und will nur das Beste für sie." Damit alles gut wird, muss Swift jetzt nur noch Perry ins Herz schließen.

Ins Herz geschlossen hat Jessica Chastain sicherlich Gian Luca Passi de Preposulo. Die Schauspielerin hat ihren Verlobten geheiratet und darf sich Contessa Passi de Preposulo nennen. Der Gatte entstammt einer lombardischen Adelsfamilie, deren Geschichte bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht. Auch jenseits der Beziehung zu Chastain hat er offenbar gute Beziehungen nach Hollywood: Zu seinen Freunden sollen George Clooney, Leonardo DiCaprio und Julia Roberts zählen.

Alte Schuhe sind normalerweise bestenfalls etwas für Gartenarbeit oder den Schuhcontainer. Es sei denn, Michael Jordan trug sie einst. Dann bezahlen Leute für ein ausgelatschtes Paar Basketballstiefel schon mal 190.000 Dollar. Für diesen Preis wurden die Schuhe versteigert, die Jordan beim Sieg im Olympiafinale 1984 in Los Angeles trug. Immerhin bekam der Höchstbietende Jordans orthopädische Einlagen inklusive.

Um Wahrheit und Lüge ging es in einem Gerichtsverfahren in Australien: Schauspielerin Rebel Wilson hatte den australischen Ableger des Bauer-Konzerns wegen Verleumdung verklagt. Zeitschriften des Verlags hatten in Artikeln Wilson der Lüge bezichtigt. Dadurch, argumentierte die Schauspielerin, habe sie mehrere Rollen nicht bekommen oder sei aus laufenden Filmprojekten ausgeschlossen worden. Nun hat ein Gericht im Sinne Wilsons entschieden - eine Jury befand, die Artikel seien substanziell unwahr gewesen. "Es ist ein Sieg für jeden, der bösartig niedergemacht wird", sagte Wilson.

Als Kämpfer für das Gute klärte Adam West in seiner Rolle als Batman Fälle meist ohne juristischen Beistand. Der Schauspieler starb vor wenigen Tagen in Los Angeles. Die Fangemeinde huldigte ihm und seiner Rolle als Kämpfer gegen Korruption und Verbrechen von Gotham City standesgemäß in Batman-Kostümen.

Bei Sängerin Lorde ging es diese Woche vor allem ums Essen. Bei TV-Talker Jimmy Fallon gab sie zu, dass sie frittierte Zwiebelringe in aller Welt teste und bewerte. Das neuseeländische Nachrichtenportal Newshub hatte den Instagram-Account @onionringsworldwide zu dem Thema mit ihr in Verbindung gebracht - anhand von Lordes Tourkalender.

Keine PR-Aktion, reines Privatvergnügen, versicherte die Sängerin, weshalb der scherzhaft "Lorde of the Onion Rings" genannte Popstar den Account nun gelöscht haben will.

ulz/apr

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