Klatsch und Knatsch Sie lachen und sie leiden

Kit Harington sprach über seinen Heiratsantrag - und leistete sich einen Versprecher. Auch beim Oktoberfest ging es amüsant zu. Für Boris Becker wird es dagegen wohl schmerzhaft. Die Promi-Meldungen der Woche.

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Nicht nur unter "Game of Thrones"-Fans dürften Kit Harington und Rose Leslie als Traumpaar gelten: Nachdem sie sich schon in ihren Serienrollen als Jon Schnee und Ygritte ineinander verliebt hatten, haben die beiden jüngst ihre Verlobung bekannt gegeben. Nun hat der Bräutigam in spe erstmals über die näheren Umstände des Heiratsantrags gesprochen.

Er habe einen Tag früher als geplant um Leslies Hand angehalten, sagte Harington in der "Jonathan Ross Show", einem Programm des britischen Fernsehsenders ITV. Bei der Wahl der Formulierung leistete sich der Schauspieler einen amüsanten Fehlgriff: "Ich hatte alles geplant: Lichter in Bäumen und das ganze romantische Zeug, aber dann waren wir auf dem Land unter dem wunderschönen Nachthimmel, mit einem Feuer und Wein - und ich verschoss meine Ladung vorzeitig", sagte Harington. Und fügte lachend hinzu: "Sorry, das war jetzt eine wirklich schlechte Formulierung!"

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Verlobung der "Game of Thrones"-Stars: Kit Haringtons Versprecher

Ebenfalls amüsant ging es beim diesjährigen Oktoberfest zu. Dieses endete am Tag der Deutschen Einheit. Ein guter Anlass für eine Bilanz - auch mit Blick auf prominente Wiesn-Besucher und ihre Outfits.

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Oktoberfest-Zwischenbilanz: Ein Promi-Prosit der Gemütlichkeit

Models wie Barbara Meier und Franziska Knuppe, Musiker wie Stefan Mross und Eloy de Jong oder die Fußballer des FC Bayern München mit ihren Partnerinnen: Sie alle hatten sich in den vergangenen zweieinhalb Wochen auf dem Volksfest gezeigt - und das überwiegend in bayerischer Tracht, meist mit Dirndl und Lederhose.

Aber Tracht ist nicht gleich Tracht. Da gibt es große Unterschiede bei Farben, Formen und Verzierungen. In diesem Jahr lagen eher traditionelle Schnitte und gedeckte Farben im Trend. Mini-Dirndl mit Glitzerschürzen waren nicht mehr angesagt. Stattdessen: unten das Knie bedeckt, oben wenig Dekolleté und das geflochtene Haar mit Blumen geschmückt.

Doch wer trug 2017 das schönste Wiesn-Outfit? Hier können Sie selbst entscheiden:

Eine Vorliebe für extravagante Kleidung pflegt auch so manches Mitglied der britischen Königsfamilie. Beim Thema Essen geht es bei den Royals allerdings weniger ausgefallen zu. Das verriet der frühere Küchenchef des Buckingham Palace, Darren McGrady, in einem Interview mit der US-Zeitschrift "Marie Claire".

Prinz Philip, Duke of Edinburgh, mag es etwa bodenständig. "Er kam in die Küche und ich dachte, es sei der Gärtner. Er war ein alter Mann in abgetragenen Klamotten, er trug Pullover, aus dem die Arme bereits am Ellenbogen hervorlugten", sagte McGrady. Der mittlerweile 96-jährige Prinzgemahl soll auch über einen Korb mit Biolebensmitteln für Prinz Charles den Kopf geschüttelt haben.

Die Queen liebt es demnach ebenfalls oft zünftig: Fasane, Auerhähne oder Rebhühner vom eigenen Anwesen. Auf Schloss Balmoral habe sie manchmal sogar aus Tupperschüsseln gegessen - zum Frühstück häufig Cornflakes.

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Ex-Koch der Queen McGrady: Prinz Philip für den Gärtner gehalten

Eine besondere Schwäche hat die 91-Jährige laut McGrady aber für etwas anderes: "Sie liebt Schokolade. Das ist ihre Leibspeise, dunkle Schokolade. Je dunkler, desto besser." Mit Knoblauch könne man sie dagegen jagen.

Nicht amüsant, sondern schmerzhaft war die Woche für andere Promis: Bei einem Konzert in Manhattan wurde Sänger Marilyn Manson durch die Bühnendekoration verletzt. Videoaufnahmen zeigen, wie eine hinter ihm stehende Skulptur in Form zweier riesiger Pistolen auf ihn stürzt. Das Konzert wurde kurze Zeit später abgebrochen. Laut einem Sprecher wurde Manson ins Krankenhaus gebracht.

Marilyn Manson (Archivbild 2015)
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Marilyn Manson (Archivbild 2015)

Momentan scheint der Schock-Rocker ohnehin eher als Pechvogel unterwegs zu sein. Nur einen Tag vor dem Vorfall war Manson bereits bei einem Konzert in Pittsburgh von der Bühne gefallen, als er sich ihm entgegen reckende Hände von Fans berühren wollte. Nach dem Unfall in Manhattan wurden nun die kommenden neun Auftritte abgesagt.

Auch Musiker Peter Kraus wird sich vermutlich vorerst auf keine Bühne stellen, hatte er sich doch während einer Live-Sendung die Schulter gebrochen. Nun muss sich der 78-Jährige vermutlich operieren lassen.

Sänger Peter Kraus (Archiv)
DPA

Sänger Peter Kraus (Archiv)

Dafür hatte Kraus offenbar ein wenig Zeit zur Selbstreflexion. "Im Nachhinein war es Blödsinn, bei diesem Spiel mitzumachen. Aber es lässt sich nun nicht mehr ändern", sagte er. Der Sänger hatte sich in der ARD-Show "Spiel für dein Land" verletzt. Er musste in der Show mit Jörg Pilawa bei einem Spiel mit dem Schauspieler Axel Prahl und Fußball-Kommentator Marcel Reif herabfallende Sterne fangen - dabei stürzte er.

Auch ohne körperliche Schmerzen dürften dies schmerzhafte Zeiten für Boris Becker sein: Die Schulden des ehemaligen Tennisspielers sind womöglich noch höher als bislang bekannt. Wie "Stern" und "Bunte" unter Berufung auf Dokumente des britischen Insolvenzverwalters berichten, haben Beckers Gläubiger Forderungen in Höhe von 54,4 Millionen Pfund angemeldet - umgerechnet etwa 61 Millionen Euro.

Die Medien berufen sich auf den ersten Bericht des Londoner Finanzdienstleisters Smith & Williamson. Dieser halte es zudem für wahrscheinlich, dass "zusätzliche Gläubigeransprüche festgestellt werden", zitiert die "Bunte" aus dem Bericht. Laut "Bunte" werden auch Beckers Tennis-Trophäen unter den Gegenständen aufgelistet, die versteigert werden sollen. Darunter auch der Pokal für seinen historischen Triumph 1985 in Wimbledon.

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Boris Becker: Up and down, up and down

Beckers Anwalt widersprach der Darstellung. "Die angebliche Höhe der Schulden unseres Mandanten beruht allein auf den gerichtlich nicht überprüften Angaben der Gläubiger", teilte Christian-Oliver Moser mit. Diese bestreite sein Mandant vehement. Die Angaben würden "einer gerichtlichen Überprüfung größtenteils nicht standhalten", so Moser.

asc/asa

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