45 Jahre nach Olympischen Spielen in München Ein Orden für Königin Silvia

Von der Olympia-Hostess zur Königin von Schweden: Silvia Sommerlath hat es in den europäischen Hochadel geschafft. Für ihr soziales Engagement soll sie nun mit dem bayerischen Verdienstorden geehrt werden.

Schwedisches Königspaar (Mitte der Siebziger)
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Schwedisches Königspaar (Mitte der Siebziger)


Vor 45 Jahren war Silvia Sommerlath als Hostess bei den Olympischen Spielen in München im Einsatz, nun bekommt die Königin von Schweden den bayerischen Verdienstorden verliehen.

Silvia sei eine "wahrlich königliche Persönlichkeit", die sich durch internationales soziales Engagement und besonderen Bezug zu Bayern auszeichne, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). "Aus der Chefhostess der Olympischen Spiele 1972 in München wurde Königin Silvia von Schweden."

Seehofer erklärte, die besondere Verbindung Silvias zu Bayern habe sich bis heute fortgesetzt. "Wir sind stolz, mit Königin Silvia von Schweden eine würdige Trägerin mit dem bayerischen Verdienstorden auszuzeichnen."

An der für kommenden Montag geplanten Verleihung des Verdienstordens nimmt auch Schwedens König Carl XVI. Gustaf teil. Die in Heidelberg geborene Silvia Sommerlath hatte ihren späteren Mann bei den Münchner Sommerspielen kennengelernt. Vier Jahre später heirateten die beiden.

Schwedisches Königspaar (Juli 2017)
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Schwedisches Königspaar (Juli 2017)

wit/AFP



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