Chrissy Teigen über künstliche Befruchtung Embryo mit einer Vorliebe für Bacon

Chrissy Teigen freut sich auf ihre Tochter - dank künstlicher Befruchtung ist die 30-Jährige schwanger. Im Netz bekommt sie für ihre Entscheidung auch Kritik. Doch das Model weiß sich zu wehren.

AP

Wahrscheinlich ist Chrissy Teigen inzwischen doppelt froh darüber, dass sie auf einen kleinen Patzer schnell reagierte: Die 30-Jährige hatte versehentlich ihre Telefonnummer in ihr neues Kochbuch drucken lassen. Nach gut hundert Anrufen habe sie es bemerkt, schrieb das Model auf Twitter.

Nun hat Teigen eine neue Nummer - zu ihrem Glück, muss man wohl sagen. Denn sie hat sich im Netz auf Streit eingelassen, der ihr so manchen Pöbler in der Leitung hätte bescheren können.

Hintergrund ist ihre Schwangerschaft. Teigen und John Legend erwarten im Frühjahr Nachwuchs. Das Model hat sich künstlich befruchten lassen - und daraus auch kein Geheimnis gemacht. Im Gespräch mit "People" erzählte Teigen nun, dass sie sich bewusst für ein Mädchen entschieden habe. Sie habe den Embryo danach ausgewählt, so Teigen.

Das brachte offenbar einige Gegner der künstlichen Befruchtung in Rage. Jedenfalls hatte Teigen das Gefühl, sich verteidigen zu müssen. Sie reagierte auf mehrere Tweets, die inzwischen nicht mehr abrufbar sind. "In welchem Jahr leben wir", schrieb Teigen etwa. "Nur für das Protokoll: Ich spreche gern und offen über Unfruchtbarkeit. Je zwangloser, desto besser."

Trotz der guten Ziele flüchtete das Model zeitweilig in die Ironie: "Ich habe den Embryo ausgesucht, der eine Vorliebe für Bacon, ein Händchen für Zauberei und Schuhgröße 36 mitbringt", so Teigen, "damit mein Mädchen immer Schuhe findet."

An ihre Kritiker gerichtet schrieb das Model, sie sollten sich einen anderen Ort suchen, um sich aufzuregen. Es gebe so viele andere Dinge, die Zorn verdienten.

Teigen versuchte dann noch zu erklären, dass sie sich aus mehreren Embryos für ein Mädchen entschieden hätten, dass sie nichts "weggeworfen" hätten und in Zukunft noch mehr Kinder wollten. "Es ist schwierig, einen so komplizierten Prozess hier zu erklären."

Wenig später stellte sie das Twittern zu dem Thema dann ein. Mit dem Fazit: "Bitte klatschen."

hut

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.