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Markenstreit von Kylie Jenner und Kylie Minogue: Es kann nur eine Kylie geben

Kylie vs. Kylie: Es kann nur eine geben Fotos
AFP

Das junge Reality-TV-Sternchen Kylie Jenner will sich in den USA die Werbe- und Vermarktungsrechte an ihrem Vornamen sichern. Sehr zum Ärger der gestandenen Popsängerin Kylie Minogue.

Für die meisten Fans dürfte klar sein, dass es nur eine Kylie gibt. Die Frage ist bloß: welche? Schauspielerin Kylie Jenner, 18 Jahre alt, bekannt aus der Reality-TV-Show "Keeping up with the Kardashians" hofft jedenfalls, sich in den USA die Marken- und Vermarktungsrechte an ihrem Vornamen "Kylie" sichern zu können.

Doch die Tochter von Kris und Caitlyn Jenner trifft nun auf Widerstand. Die australische Popsängerin Kylie Minogue, 47 Jahre und seit Jahrzehnten erfolgreich, wehrt sich. Wie unter anderem der "Guardian" berichtet, hat eine australische Firma in Minogues Auftrag nun Einspruch gegen Jenners Pläne erhoben - der Vorstoß würde die Marke der Sängerin verwässern und die Fans verwirren.

Die Firma rechnet mit der Halbschwester von Kourtney, Khloè und Kim Kardashian demnach gehörig ab: Jenner sei nicht mehr als eine "Zweitrangige-Reality-TV-Persönlichkeit", zitiert das Blatt aus dem Einspruch. Ferner würde die Kritik aufgelistet, die Jenner als Model etwa von Behindertenvertretern bereits auf sich gezogen hat, nachdem sie bei einem Foto-Shooting im Rollstuhl posierte.

Minogue kennt sich bestens aus im Markenrecht. Wie das "Forbes"-Magazin zum aktuellen Streit herausfand, ließ Minogue bei der US-Markenrechtsbehörde bereits zahlreiche Rechte zum Namen "Kylie" sichern.

Eintragungen finden sich dort etwa in Zusammenhang von Musik, Musikvideos und Konzerten, aber auch für ihr Parfüm "Kylie Minogue Darling" oder "Lucky - das Kylie Minogue Musical". Auch Minogue tut also offenbar alles dafür, dass ihre Fans nicht nur ihre Musik nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

Laut "Forbes" könnte das in einem spektakulären Markenrechtsstreit enden - auch wenn beide trotz Millioneneinnahmen längst nicht zu den Top-Verdienern ihrer Branchen zählten.

apr

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 6 Beiträge
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1.
Stäffelesrutscher 29.02.2016
Darf man vermuten, dass K. Jenner nach K. Minogue benannt wurde? Dann hätte sich das doch wohl automatisch erledigt ...
2. ein Schwachsinn
see_baer 29.02.2016
Allerweltswörter oder Namen mit Markenrechten zu belegen - wie viele "Kylie " gibt es auf der Welt?
3. Wenn ich das vor 30 Jahren gewusst hätte...
herjemine 29.02.2016
Mein Vorname wird weltweit derart häufig verwendet, dass ich, hätte ich ihn schützen lassen, und man mir Produkt nur 0.01 Cent zahlte, mittlerweile die Herren Gates und Faceberg pekunär weit hinter mir gelassen hätte.
4. Altersfrage?
Gerdd 01.03.2016
Zitat von StäffelesrutscherDarf man vermuten, dass K. Jenner nach K. Minogue benannt wurde? Dann hätte sich das doch wohl automatisch erledigt ...
Darf man sicherlich. Aber darin liegt eben auch das Problem - es kann nur eine geben, aber welche das ist, hängt von Ihrem Alter ab: bis 21 ist es die Jenner, ab 30 die Minogue. Dazwischen könnte eine Grauzone liegen, aber mit Tendenz zu Minogue. Interessant wäre die Frage, wieviele weniger bekannte Kylies es noch gibt. Aber man stelle sich vor, in Deutschland wollte der Showpraktikant sich den namen "Elton" schützen lassen - oder der CSU-Chef den Namen "Horst" oder, noch besser, "Voll-Horst" Ich konstatiere: Dada lebt!
5. Gähn
rasta123 01.03.2016
Gut, dass hierzulande die Namensrechte schon lange klar vergeben sind. https://pbs.twimg.com/media/CS0ly9rWwAAXlEY.jpg
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