Kältebad von Lady Gaga "Man muss Schmerz empfinden"

Wer Mitgefühl empfinden will, muss selbst leiden: Mit dem Motto hat sich Lady Gaga in den eiskalten Lake Michigan gestürzt. Die Motivation? Der gute Zweck.

DPA

Zum zweiten Jahr in Folge hat sich Lady Gaga für einen guten Zweck bei kalten Temperaturen in den Lake Michigan gewagt. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Taylor Kinney, Star der TV-Serie "Chicago Fire", nahm sie am jährlichen Chicago Polar Plunge teil, mit dem Geld für die Olympischen Spiele der geistig Behinderten gesammelt werden soll, den sogenannten Special Olympics.

Bei etwa fünf Grad Celsius tauchte die 29-Jährige im schwarzen T-Shirt ins Wasser. "Man muss Schmerz empfinden, um Mitgefühl zu empfinden", sagte Gaga laut einem Bericht der "Chicago Tribune". Dabei waren die Temperaturen in diesem Jahr relativ human. In vergangenen Jahren war der See teilweise zugefroren, die Teilnehmer mussten erst die Eisdecke aufbrechen, bevor sie sich ins Wasser stürzen konnten.

Laut "Tribune" hielten es Gaga und ihr Verlobter Kinney rund eine Minute aus. Immerhin war das kalte Bad nicht umsonst: Rund 1,5 Millionen Dollar sammelten Gaga und Dutzende weitere Teilnehmer für die Special Olympics.

In den vergangenen Jahren haben sich diverse Prominente für den guten Zweck ins Wasser gewagt: Vergangenes Jahr war neben Gaga auch Schauspieler Vince Vaughn an der Reihe, 2014 sprang Talkshow-Gastgeber Jimmy Fallon mit Schlips und Anzug in den See.

Gaga bleibt bei "American Horror Story"

Kurz zuvor gab die Sängerin außerdem Details zu ihren Zukunftsplänen bekannt. In einem Interview mit dem New Yorker Radiosenders Z100 bejahte sie die Frage, ob sie zu der TV-Miniserie "American Horror Story" zurückkehren werde. Wann und in welcher Rolle - das ließ die 29-Jährige allerdings offen.

Die sechste Staffel der beliebten Serie soll noch in diesem Jahr in den USA ausgestrahlt werden. Mitte Januar hatte die Sängerin für ihre Rolle in "American Horror Story: Hotel" einen Golden Globe gewonnen.

gam/AP/dpa



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