Lächeln trotz Zickenkriegs und Heulattacke: LeAnn Rimes, ganz Profi

Erst konnte die ganze Nation sie in Tränen aufgelöst im Fernsehen erleben, dann strahlte sie gewohnt souverän in die Kameras: Sängerin LeAnn Rimes bewies bei den American Country Awards, dass sie einfach Profi ist - obwohl sie mitten in einem üblen Zickenkrieg steckt und andere die Preise abräumten.

American Country Awards: LeAnn Rimes zeigt's allen Fotos
AP

Las Vegas - Sie lächelte für die Fotografen, als sei nichts gewesen. LeAnn Rimes, 30, war eines der Highlights bei den American Country Awards am Montagabend in Las Vegas. Obwohl sie nicht zu den Preisträgerinnen gehörte, stahl sie in ihrem schwarzen Kleid, das knapp übers Knie reichte, einigen der Gewinnerinnen auf dem roten Teppich die Show.

Dabei hat die Sängerin extrem turbulente Tage hinter sich. Hatte sie doch erst am Vortag ein hochemotionales Interview gegeben, das den Zickenkrieg mit der Ex ihres Mannes neu befeuerte.

Von Anfang an stand die Beziehung von Country-Goldkehlchen Rimes zu Schauspieler Eddie Cibrian unter ganz besonderer Beobachtung: Als die beiden 2009 beim gemeinsamen Dreh zu "Northern Lights" zusammenkamen, waren sie jeweils noch mit jemand anderem verheiratet. Aber schnell trennten sie sich von den damaligen Partnern und legten 2011 miteinander das Ehegelöbnis ab. Da möchte man meinen, langsam seien alte Wunden verheilt und alles in Ordnung - doch mitnichten.

Rimes und ihre Vorgängerin Brandi Glanville, deren Beziehung noch nie als harmonisch bezeichnet werden konnte, liefern sich zurzeit einen Zickenkrieg vom Feinsten. Aktuell geht es um ein Interview, das Rimes dem Sender E! gab und in dem die beiden Kinder von Glanville und Cibrian zu sehen sind.

Rimes sprach in dem Interview über den Beginn ihrer Beziehung zu Cibrian und betonte, sie sei keine "Zerstörerin". Prinzipiell sagte sie nichts Neues, denn stets betonte sie, es tue ihr leid, Menschen verletzt zu haben, aber das Ergebnis zähle. So auch diesmal. Untermalt von einem wahren Fluss an Tränen, einem Auftritt ihres Mannes - und einem Einspieler mit den Kindern Mason, 9, und Jake, 5.

Das rief Glanville auf den Plan, die mit der Serie "The Real Housewives of Beverly Hills" bekannt wurde, nach einer gerichtlichen Verfügung ihres Ex dort aber ihre Kinder nicht zeigen darf. "Meine Kinder können offensichtlich bei einem Spezial von E! News zu sehen sein, aber nicht im Hintergrund meiner Show?",twitterte Glanville, "Erstaunlich!"

Erst in der vergangenen Woche hatte Glanville behauptet, ihr neunjähriger Sohn sei krank gewesen, nachdem er Abführmittel genommen habe, die Rimes gehörten. Die Sängerin feuerte zurück und sagte ABCNews.com, Glanvilles Anschuldigungen seien "bedrohend" und "engstirnig".

Von all dem war Rimes am Montagabend nichts anzumerken. Insofern kann sie als eine der Siegerinnen des Abends gelten - auch wenn die Trophäen an andere Künstler gingen. Abräumer des Abends war ein männlicher Country-Star: Luke Bryan griff insgesamt neun der Preise ab, darunter die für den Künstler und das Album des Jahres. Sein Hit "I Don't Want This Night To End" wurde zur Single und zum Musikvideo des Jahres gewählt. Miranda Lambert nahm drei Trophäen mit nach Hause, Carrie Underwood wurde Künstlerin des Jahres.

siu

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