Lily Allen vs. Perez Hilton Zwei Zicken im Twitter-Gewitter

Zickenkrieg im Cyberspace: Die britische Popsängerin Lily Allen, die andere Prominente früher via MySpace verunglimpfte, tauscht nun Pöbeleien via Twitter aus. Adressat ihrer Anwürfe ist der amerikanische Klatschblogger Perez Hilton - und der zwitschert scharf zurück.


Los Angeles - Sollte der Internetdienst Twitter ohnehin gerade nach besseren Vermarktungsformen gesucht haben, er kann sich glücklich schätzen: Zwei recht prominente Menschen liefern sich laut britischen Medien bei der Kurzmitteilungsplattform zurzeit einen fulminanten Schlagabtausch. Bessere Werbung gibt's kaum.

Hauptakteurin ist Lily Allen, britische Popsängerin, die dank ihres neuen Albums "It's not me, It's you" gerade die internationalen Charts stürmt.

Sie ist für heftige Ausfälle gegen andere Prominente bekannt, lieferte sich bereits Kleinkriege mit ihren Kollegen Katy Perry und Elton John.

Allens Antagonist ist Perez Hilton, der als Klatschblogger zum Star wurde - Fans seiner Internetseite schätzen seine unflätigen und verletzenden, bisweilen aber durchaus scharfsinnigen Kommentare zu den Geschehnissen in Hollywood.

Wie die britische "Times" berichtet, tauschen beide seit dem vergangenen Montagabend Schmähungen via Twitter aus. Anlass sei ein Aufruf des umtriebigen Hilton an seine Fans gewesen, bei Twitter dafür zu werben, dass Allen ihn in ihrem nächsten Musikvideo auftreten lassen solle.

Allens Twitter-Reaktion war deutlich: "Sorry, aber die Rolle der neidischen alten Schwuchtel haben wir schon mit jemand anderem besetzt. Beim nächsten Mal, ok?"

Hilton antwortete: "Neidisch? Auf wen denn, bitte? Wenn ich schon eine abgehalfterte Britin sein wollte, dann lieber Amy Winehouse. Die hat wenigstens Talent."

Allen: "Du bist ja gerade zu besessen von mir. Peinlich!"

Hilton: "Jedenfalls Glückwunsch zu deinem Charterfolg in Amerika. Ist natürlich schlimm, wenn man die Alben für 3.99 Dollar verscherbeln muss."

Allen: "Ich bin überall in der Welt auf Position eins. Verp… dich, du kleiner Parasit."

Im Zusammenhang mit prominenten Usern war Twitter zuletzt im Januar in den Schlagzeilen. Damals hatten Unbekannte die Twitter-Konten von 33 Benutzern gehackt und gefälschte Textnachrichten in ihrem Namen verschickt. Zu den Opfern gehörten damals Barack Obama und Britney Spears.

pad



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