Washington - Die ehemalige US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin tritt gern als heißer Feger der amerikanischen Politszene auf - und das mit Erfolg. Nach einer Rede Palins für die ultra-konservative "Tea Party"-Bewegung lobte der Moderator die Politikerin: "Ihr hört es, meine linken Freunde, ihr seht es: Konservative Frauen sind schlauer als ihr, und sie sind schärfer als ihr", sagte er am Mittwoch in Boston.
Seit Palin 2008 an der Seite des Republikaners John McCain angetreten war, hat die einstige Schönheitskönigin aus Alaska immer wieder Wirbel um ihr Äußeres erzeugt. Schon während des Wahlkampfs war sie gelegentlich als robuste Outdoor-Frau mit Jagdgewehr und Gummistiefeln aufgetreten.
In einer Fernsehshow bezeichnete sie sich selber einmal scherzend als "Caribou Barbie" - wegen ihrer Leidenschaft für die Jagd auf Caribous und anderes Getier. Gegner wiederum sehen in der 46-Jährigen weniger eine Barbie-Puppe als vielmehr einen "Barracuda" - diesen Spitznamen hatte sich Palin bereits durch ihre aggressive Spielart im Basketballteam ihrer Highschool eingehandelt.
Die Ex-Gouverneurin aus Alaska hat unlängst ihre Ambitionen auf das Weiße Haus durchblicken lassen. Sie erwäge, bei der nächsten Wahl anzutreten, "wenn ich der Ansicht wäre, dass dies das Richtige für unser Land und für die Familie Palin wäre", meinte sie.
jdl/dpa
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