London - Sechs Wochen lang waren sie getrennt, und Herzogin Catherine musste alleine ihre Auftritte absolvieren, weil Prinz William als Rettungspilot auf den Falklandinseln stationiert war. Nun haben der britische Thronfolger und seine Frau ihren ersten offiziellen Auftritt nach dem Einsatz absolviert. In London besuchten sie die Premiere des Films "African Cats". Ein durchaus bemerkenswerter Auftritt, denn die Königsfamilie lässt sich nicht häufig bei Filmvorführungen sehen.
Auch vom Regen ließen sich William und Kate ihre Laune offensichtlich nicht verderben: Der Herzog und die Herzogin von Cambridge wirkten entspannt, winkten Schaulustigen entlang des roten Teppichs und scherzten mit Gästen. Britische Medien lobten - wie meist - Kates Garderobe: Sie hatte sich für ein enges graues Kleid aus der Kollektion von Matthew Williamson mit auffälligen türkisfarbenen Steinen und Gold an Armen und Hals entschieden.
Für Unmut sorgte hingegen Jacqui Ainsley, die Freundin vom Regisseur des Films,Guy Ritchie. Die sonst nicht gerade für Prüderie und Hochgeschlossenheit bekannten Briten empörten sich über Ainsleys Kleiderwahl: Aus dem flatterigen schwarzen Hosenanzug mit Neckholder und tiefem Rückenausschnitt blitzten seitlich die Brustansätze des Models hervor. Ainsley habe sich wohl nicht klar gemacht, in welch erlauchter Gesellschaft sie in London auftreten würde, und einen Fashion-Fauxpas begangen, ätzte die "Daily Mail".
Von vorn sah das Outfit sehr elegant aus - zumal Ainsley ihre langen Haare offen und nach vorne über die Schultern gelegt trug. Doch Fotos, die von der Seite gemacht wurden, ließen weit blicken. Für eine andere Gelegenheit wäre der Look sicher passend gewesen - nicht für eine Veranstaltung mit dem Herzog und der Herzogin von Cambridge, kritisierte die "Daily Mail".
siu
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Leute | RSS |
| alles zum Thema Herzogin Catherine | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH