Lopez' Hochzeitsgig: 30 Minuten JLo für eine Million Dollar

Wer viel Geld hat, schenkt seiner Tochter zur Hochzeit ein Auto. Wer richtig viel Geld hat, lässt einen Star einfliegen: Für eine Gage von einer Million Dollar tritt Jennifer Lopez bei einem Fest in der Ukraine auf. Ein anderer Weltstar gab auch einen Hochzeitsgig - für lau.

Hochzeits-Gigs: Bieber für lau, Lopez für eine Million Fotos
REUTERS

Kiew - Es ist kaum eine Woche her, dass Marc Anthony und Jennifer Lopez ihre Trennung bekanntgaben. Anthony machte seither von sich reden, als er bei einem Auftritt im kolumbianischen Bogota mit seinem Single-Dasein kokettierte und mit einem weiblichen Fan flirtete. Lopez zieht es dagegen auf eine Hochzeit - aus gutem Grund: Sie bekommt eine Gage von einer Million Dollar. Für eine halbe Stunde.

Wie die Zeitung "Segodnia" auf ihrer Internetseite berichtet, tritt die 41-Jährige auf einer Hochzeit in der Ukraine auf. Demnach landete sie am frühen Mittwochmorgen mit einer Chartermaschine in Simferopol auf der Krimhalbinsel.

Es handelt sich um die Hochzeit einer Tochter des schwerreichen Unternehmers Sergej Taruta. Er ist nach Angaben des US-Magazins "Forbes" mit einem Vermögen von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro der neuntreichste Mann der Ukraine. Die Hochzeit wird dem Bericht zufolge in einem Privatsanatorium in der Nähe von Jalta an der Schwarzmeerküste gefeiert.

Genau eine Million Dollar weniger nahm Teenie-Star Justin Bieber für einen Kurzbesuch auf einer Hochzeit: Er machte am Samstagabend mit Freundin Selena Gomez am Strand von Malibu einen Spaziergang, als er aus der Ferne eines seiner Lieder hörte. Bieber entschied kurzerhand, die Party zu besuchen. Er griff sich das Mikrofon, hielt eine kurze Ansprache und ließ sich dann mit verdutzten Hochzeitsgästen fotografieren. Zehn Minuten dauerte ihr Besuch auf der Hochzeit von Jeanine Holguin und Rob McCool.

"Ich war gerade dabei, mir Kuchenstücke aus dem Gesicht zu wischen", sagte Rob McCool in der ABC-Sendung "Good morning America" über den Moment, als Bieber auftauchte. Es sei eine surreale Erfahrung gewesen. Und: Alles für lau.

bim

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Welch eine Überraschung
sukowsky 20.07.2011
Ja, das Spontane gefällt mir und welche herliche Überraschung der Hochzeisgäste als urplötzlich Teenie-Star Justin Bieber erschien und ganz umsonst.
2. Toll
CitizenTM 20.07.2011
Mein Cousin ist ein eingefleischter FC Fan. Er hat vor ein paar Jahren in Salzburg geheiratet; und plötzlich stand Toni Schuhmacher im Saal und hat mit den Jungs ein paar Kölsche Lieder gesungen. Einer der Trauzeugen hatte ihn auf der Strasse erkannt und gebeten doch kurz reinzukommen. Eine tolle Erinnerung.
3. Ist schon bemerkenswert,
Torfkopp 20.07.2011
Zitat von sysopWer viel Geld hat, schenkt seiner Tochter zur Hochzeit ein Auto. Wer richtig viel Geld hat, lässt einen Star einfliegen: Für eine Gage von einer Million Dollar tritt Jennifer Lopez bei einem Fest in der Ukraine auf. Ein anderer Weltstar gab auch einen Hochzeitsgig - für lau. http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,775521,00.html
wie die Strukturen dieser Welt verlaufen : Auf der einen Seite wird mal eben 1 Million in einer halben Std. verprasst, werden von *einer* Firma Flugzeuge im Volumen von *40 Milliarden* Dollar geordert - auf der anderen Seite verrecken täglich bis zu 6 von 10.000 Kindern, weil sie nichts zu beißen haben und mit schlappen 500 Millionen wenigstens das Allerschlimmste gemildert werden könnte.
4. ... ähm ...
Heiner Prahm 20.07.2011
Also vom rein künstlerischen Standpunkt aus (um den es ja längst nicht mehr geht) würde so ein Verhalten als billige (weil nur dem Geld geschuldete) Prostitution gelten, also kurz ist 'sie ein billige Nutte'! Ok, das will niemand wissen (die Zensur schreit, böse, böse), also ändere ich das in, sie in eine monetär fixierte Gewinnmaximiererin, (das mag auch die FDP) aber wie auch immer, im Grunde alles Scheiße, in Ost Afrika verhungern die Menschen und solche Nutten stopfen sich die Taschen voll!
5. Zyniker meint:
avollmer 20.07.2011
Zitat von Torfkoppauf der anderen Seite verrecken täglich bis zu 6 von 10.000 Kindern, weil sie nichts zu beißen haben und mit schlappen 500 Millionen wenigstens das Allerschlimmste gemildert werden könnte.
das nach 9 Monaten jedes dieser 6 geretteten Kinder ein zusätzliches Geschwisterkind hätte mit dem es sich das Essen teilen muss und beide wieder hungern. Um gekehrt schafft der Milliardenauftrag für Flugzeuge Arbeitsplätze, Steuer- und Sozialbeitragseinnahmen und durch die internationale Arbeitsteilung auch Arbeit in Schwellenländern. Die Chancen für die "6 Kinder" eine Schule gebaut und einen Arbeitsplatz zu bekommen, dass die eigenen Kinder nicht mehr hungern müssen steigen dann. Ein Anfang wäre es wenn die Hilfsorganisationen gezwungen wären ihren Bedarf bei regionalen Erzeugern zu kaufen und nichts mehr einführen dürften. Dann würden die Spendengelder nicht Farmer in Amerika reich machen, sondern sowohl die Not vor Ort lindern als auch vor Ort Arbeitsplätze generieren.
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