Luxus-Uhren aus Katar Rummenigge soll 249.900 Euro Strafe gezahlt haben

Zwei Luxus-Uhren, die er aus Katar mitbrachte, kommen Karl-Heinz Rummenigge teurer zu stehen als gedacht. Der Vorstandschef von Bayern München soll einen Strafbefehl über 249.900 Euro bereits bezahlt haben - er hatte die Uhren nicht ordnungsgemäß versteuert.

Karl-Heinz Rummenigge: Ärger mit Luxus-Uhren
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Karl-Heinz Rummenigge: Ärger mit Luxus-Uhren


München - Nicht nur Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Ärger wegen Steuern - auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, 58. Während Hoeneß auf seinen im März beginnenden Prozess wartet, soll Rummenigge bereits einen Strafbefehl über 249.900 Euro akzeptiert und nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" auch schon bezahlt haben.

Der frühere Fußball-Nationalspieler ist ein Uhrensammler und hatte im Februar dieses Jahres zwei aus Katar eingeführte Luxus-Uhren nicht ordnungsgemäß verzollt. Stattdessen soll Rummenigge erklärt haben, es handele sich um das Geschenk eines Freundes.

"Die Vollstreckung ist bei uns als erledigt gekennzeichnet", wird der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring von der Zeitung zitiert. Die Geldstrafe sei "ohne Verhandlung auf dem Büroweg per Strafbefehl erlassen" worden, die Summe ergebe sich aus 140 Tagessätzen zu je 1785 Euro, heißt es in dem Bericht. Tagessätze werden einkommensabhängig berechnet. Rummenigge gelte jetzt als vorbestraft, denn eine Verurteilung zu mehr als 90 Tagessätzen Geldstrafe werde im polizeilichen Führungszeugnis eingetragen.

als/sid



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