Madonna über ihren Umzug nach Lissabon "Ich wollte aus den USA herauskommen"

Die fußballerischen Ambitionen ihres Sohnes spielten eine wichtige Rolle für Madonnas Umzug nach Europa. Doch offenbar gab es noch mehr Gründe für den Wohnortwechsel.

DPA

"Die Energie Portugals ist so inspirierend": Das schrieb Madonna im vergangenen September zu ihren Umzug von New York nach Lissabon. Doch offenbar war das Ambiente des südeuropäischen Landes nicht der einzige Anlass für ihren Wohnortwechsel. Eine wichtige Rolle hätten die sportlichen Ambitionen ihres Sohnes gespielt, berichtete die 59-Jährige der italienischen Ausgabe der "Vogue" .

Der Zwölfjährige habe seit Jahren professionell Fußball spielen wollen, sagte die Sängerin. Sie habe sich verzweifelt bemüht, ihn in die besten Akademien mit den besten Trainern zu bekommen, aber das Niveau in den USA sei niedriger als im Rest der Welt: "Ich sah seine Frustration, und ich hatte auch das Gefühl, dass es ein guter Zeitpunkt war."

Offenbar steckte hinter ihrem Wunsch umzuziehen also noch mehr: "Ich wollte aus den USA herauskommen", sagte Madonna. "Wie Sie wissen, ist es nicht die beste Zeit der USA." Ihr sei jedoch klar, dass ihr Umzug daran nichts ändere.

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Madonnas Umzug: Perspektivwechsel

Madonna hatte in der Vergangenheit kein Geheimnis aus ihrer Abneigung gegen Donald Trump gemacht. Beim "Women's March" im Januar 2017 hatte sie eine wütende Rede gegen den US-Präsidenten gehalten.

bbr

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Seite 1
Proserpin de Grace 02.08.2018
1. Das erste Bild
Hauptsache mit Vögeln und fischig nach Luft schnappend mit Mädchenzöpfen als Missionsschwester in Fun_t_Asia im Zeichen des Herzens. Das ist schon sehr okay, wenn nicht die nachfolgenden Bilder in ihrer Eindimensionalität so furchtbar enttäuschen würden. Sie sollte Fiktionen bedienen und nicht mit Fakten langweilen. Sie hatte noch nie viel zu sagen. Außer: You can dance.
Sumerer 02.08.2018
2.
Zitat von Proserpin de GraceHauptsache mit Vögeln und fischig nach Luft schnappend mit Mädchenzöpfen als Missionsschwester in Fun_t_Asia im Zeichen des Herzens. Das ist schon sehr okay, wenn nicht die nachfolgenden Bilder in ihrer Eindimensionalität so furchtbar enttäuschen würden. Sie sollte Fiktionen bedienen und nicht mit Fakten langweilen. Sie hatte noch nie viel zu sagen. Außer: You can dance.
Das 1. Bild ist tatsächlich herausragend. Bezieht es sich doch auf etwas, was Madonna noch nicht erreicht hat, sondern in ihrer Phantasie vorstellt. Der staunende erwartungsvolle Gesichtsausdruck, die bunten Vögel im Hintergrund, der durchaus hübsche Hut, lassen erwarten, dass alles vor ihr und ihrem Sohn noch vielfältiger ist. Im Grunde sind die restlichen Bilder völlig nebensächlich.
Tante_Frieda 03.08.2018
3. Mehrere Gründe
In der Tat scheint es mehrere Gründe für den Umzug nach Lissabon zu geben.Schön,dass SPONLINE die Interviews der Sängerin zitiert.Ein Argument,vermutlich das am Ende ausschlaggebende,hat die begnadete Geschäftsfrau allerdings "vergessen" zu erwähnen:Portugal macht seit einiger Zeit ausländischen Musikgranden das lukrative Angebot,bei einem Umzug in das schöne Lissabon kräftig Steuern zu sparen.Bei dem Vermögen,das Madonna im Lauf der Jahrzehnte angesammelt hat,kommt da so Einiges an Ersparnis zusammen.Immer wieder schön zu sehen,wie leicht es millionenschweren Künstlern gelingt,bei einem Umzug in eine Steueroase ihre Fans doch um den Finger zu wickeln.Udo Jürgens selig beispielsweise ist ja seinerzeit auch nur wegen der schönen Landschaft und der guten Luft zu seinen Millionen an den Schweizer Zürichsee gezogen...
Tante_Frieda 03.08.2018
4. Mehrere Gründe II
Noch ein kleiner Nachtrag:Die allwissende Wikipedia klärt uns sogar auf,wieviel Madonna auf der hohen Kante hat:Es soll eine schlappe Milliarde Dollar sein und damit ist sie die reichste Person im Musikgeschäft - wenn es sich dafür nicht lohnt,Gebrauch von der neuen Steuersparregelung Portugals für vermögende Künstler zu machen und Wohnsitz in Lissabon zu nehmen?
juttakristina 03.08.2018
5.
Zitat von Tante_FriedaIn der Tat scheint es mehrere Gründe für den Umzug nach Lissabon zu geben.Schön,dass SPONLINE die Interviews der Sängerin zitiert.Ein Argument,vermutlich das am Ende ausschlaggebende,hat die begnadete Geschäftsfrau allerdings "vergessen" zu erwähnen:Portugal macht seit einiger Zeit ausländischen Musikgranden das lukrative Angebot,bei einem Umzug in das schöne Lissabon kräftig Steuern zu sparen.Bei dem Vermögen,das Madonna im Lauf der Jahrzehnte angesammelt hat,kommt da so Einiges an Ersparnis zusammen.Immer wieder schön zu sehen,wie leicht es millionenschweren Künstlern gelingt,bei einem Umzug in eine Steueroase ihre Fans doch um den Finger zu wickeln.Udo Jürgens selig beispielsweise ist ja seinerzeit auch nur wegen der schönen Landschaft und der guten Luft zu seinen Millionen an den Schweizer Zürichsee gezogen...
Tante_Frieda, nun, wenn es ihr um Steuern sparen ging, gäbe es auch lukrativere Möglichkeiten als Portugal - tatsächliche Steueroasen... Wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob das auch wirklich so hinhaut, da US-Bürger im Ausland, wenn sie dort weniger Steuern zahlen, veranlagt werden, die Differenz in den USA zu zahlen. Allerdings müsste man da wohl mehr ins Detail gehen, es gibt ja verschiedene Steuern je nach "Einkunftsart". Nein, ich bin kein Fan, habe aber auch nichts gegen sie. Man mag es für überdimensioniert halten, was man so im Musikbusiness verdienen kann, aber die Frau ackert auch dafür. Was sie in ihrer Show den Fans dann so bietet, macht man mal nicht nebenbei. Dafür zolle ich ihr Respekt. Da gibt es Andere, die für weniger Leistung mehr abkassieren. Man muss sie ja nicht mögen, aber muss man ihr deshalb "niedere Absichten" böse unterstellen? Klingt nach "Neidfaktor"... Wo ist Ihr Problem mit Udo Jürgens? Er war geborener Österreicher und hatte dann noch die Schweizer Staatsbürgerschaft, womit er nicht alleine ist bzw. war... Geld, das er in Deutschland verdient hat, musste er wohl auch in Deutschland versteuern, er war ja kein Amazon. Google oder Facebook. Regen Sie sich doch dann lieber z. B. über Beckenbauer auf! Der ist Deutscher und wohnt der Steuern wegen in Österreich. Boris Becker hatte sich damals zu seinen guten Tennis-Zeiten nach Monaco davongemacht.
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