Einbrecher bei Sarkozy und Bruni: Der Ferienschreck

Er wollte unbedingt Carla Bruni sehen: Ein Mann ist in das Urlaubsdomizil von Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy und dessen Frau eingedrungen. Der Eindringling ist in Deutschland polizeibekannt.

Einbruch in der Bruni-Sarkozy-Residenz: C'est le choc! Fotos
DPA

Paris - Schreckensminuten im Hause Bruni-Sarkozy: Ein in Deutschland polizeibekannter Mann ist in das Haus von Nicolas Sarkozy eingedrungen, in dem der frühere französische Präsident mit seiner Frau Carla Bruni Urlaub machte.

Der Mann sei "ungestüm" aufgetreten und habe unbedingt Ex-Model und Sängerin Bruni sehen wollen, berichtete die Zeitung "Le Figaro" unter Berufung auf Sarkozys Umfeld. Glücklicherweise sei der Eindringling rechtzeitig gestoppt worden.

Das Paar urlaubt derzeit mit der gemeinsamen Tochter Giulia in Cap Nègre an Frankreichs Mittelmeerküste. Brunis Familie hat dort ein Anwesen, das unter Polizeischutz steht.

Anfang vergangener Woche sei es jedoch einem "Psychopathen" gelungen, sich Zugang zum Grundstück zu verschaffen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das Innenministerium. "Er ist wegen Straftaten im Register der deutschen Polizei vermerkt." Weitere Details zu dem Mann wurden nicht bekannt.

Ein Gutes hat der unerwünschte Besuch jedoch: Der Zeitung "Le Parisien" zufolge wird Sarkozy im Urlaub von Dutzenden Sicherheitsbeamten bewacht. Der ehemalige Premier war daher in die Kritik geraten; er werde in seinem Urlaub von ungewöhnlich vielen Polizisten geschützt.

Der ehemalige Staatschef stritt das ab. Er werde "genauso behandelt wie alle früheren Präsidenten der Republik", teilte Sarkozy in einer Erklärung mit. Die Sicherheitsmaßnahmen für ihn würden vom Innenministerium festgelegt. Dass diese sinnvoll seien, habe sich erst vergangene Woche erwiesen, als eine Person versucht habe, in sein Anwesen einzudringen. Ein bisschen zu viel Zufall für manchen Kritiker: Böse Zungen behaupteten, die Informationen über den Vorfall seien gezielt gestreut worden, um die Debatte über den aufwendigen Wachschutz zu beenden.

gam/AFP/dpa

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