Verdacht auf Steuerhinterziehung: Maradona beendet Streit mit Fiskus

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Maradona (Archivbild 2010): Ein jahrelanger Streit ist beendet

Knapp 40 Millionen Euro wollte der italienische Fiskus von Diego Maradona kassieren, der Streit zog sich über Jahre hin. Nun ließ die Behörde den Vorwurf der Steuerhinterziehung fallen. "Damit wird er als freier Mensch wieder nach Italien zurückkehren können", sagte sein Anwalt.

Rom - Fußballidol Diego Maradona darf wieder gefahrlos italienischen Boden betreten. Laut Angabe seines Rechtsanwalts hat der argentinische Weltmeister von 1986 seine langjährigen Probleme mit der italienischen Steuerbehörde gelöst: Die Fahnder ließen den Verdacht der Steuerhinterziehung fallen. "Damit wird er als freier Mensch wieder nach Italien zurückkehren können", sagte sein Anwalt Angelo Pisani.

Maradona war 2005 wegen Unregelmäßigkeiten während seiner Zeit beim SSC Neapel zur Zahlung von 37,2 Millionen Euro verurteilt worden. Die italienische Justiz rollte den Fall 2011 neu auf.

Maradona betonte zuletzt immer wieder, er wolle eine Geschichte beenden, die sein "Leben vergiftet" und ihn vieler Gelegenheiten beraubt habe. "Sie hat mir aber vor allem 18 Jahre Liebe der Neapolitaner entzogen. Ich bin kein Steuersünder, daher ist diese Situation für mich besonders bitter", sagte Maradona.

Der einstige Weltstar wird in Neapel wie ein Held verehrt. Er führte Napoli 1987 und 1990 zur Meisterschaft sowie 1989 zum Gewinn des Uefa-Pokals.

aar/sid

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insgesamt 3 Beiträge
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1. sinn
Mertrager 02.02.2013
mit so wenig info hätte man sich diesen text auch sparen können
2. Komisch
Connor Larkin 02.02.2013
Die italienischen Behörden sagen es gäbe keine Einigung und drohen sogar mit einem weiteren Verfahren wegen Verbreitung falscher Informationen.
3. falsch
frankfurtstyle 02.02.2013
Die italienischen Steuerbehörden haben diese Aussage des Anwalts von Maradona dementiert.
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