Maria Furtwängler: "Angeblich soll ich was mit meinem Mann gehabt haben"

Tratsch über angebliche Affären, absurde Diven-Allüren und ein Kleider-Unfall: Schauspielerin Maria Furtwängler spricht im SPIEGEL-Interview über Gerüchte, Missgeschicke - und das Medienimperium ihres Mannes Hubert Burda. "Wenn ich provozieren wollte, würde ich den Schlüpfer weglassen und lächeln."

Maria Furtwängler: Schauspielerin und Verlegergattin Fotos
dapd

Hamburg - Maria Furtwängler, Schauspielerin und Ehefrau des Münchner Verlegers Hubert Burda, geht mit Gerüchten um ihre Person offenbar recht lässig um. "Was soll ich machen?", sagt sie im Gespräch mit dem SPIEGEL. Auf die Frage, ob ihr denn viele Affären angedichtet werden, antwortet sie recht humorvoll: "Na, ich hoffe doch ständig. Angeblich soll ich sogar mal was mit meinem Mann gehabt haben", so Furtwängler, der auch schon nachgesagt wurde, im Flieger vor und hinter sich je eine leere Reihe haben zu wollen.

Auch mit einem Kleider-Faux-Pas geht die 46-Jährige im SPIEGEL-Interview entspannt um. Die bei der Bambi-Verleihung getragene Dior-Kreation, die recht durchsichtig war, sei ein Unfall gewesen. Mitnichten habe sie provozieren wollen: "Wenn ich das wollte, würde ich auch den Schlüpfer weglassen und entspannt dazu lächeln." (Wenn Sie das ganze Interview lesen möchten, kommen Sie über diesen Link zur digitalen Ausgabe des neuen SPIEGEL.)

Furtwängler will künftig nur noch einmal jährlich "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm mimen, stattdessen lieber Theater spielen und Drehbücher schreiben. "Weniger denn je" habe sie Ambitionen, in das Medienimperium ihres Mannes aktiv einzusteigen. In früheren Jahren habe sie zwar das Gefühl gehabt, dass es im Burda-Verlag irgendwann eine Rolle für sie geben könnte. "Dann hat sich das irgendwie verändert. Und ich bin darüber sehr froh", so Furtwängler.

Sie wisse auch nicht, ob ihre beiden Kinder später in die Verlagsspitze wollten: "Es geht darum, sie auf eine Rolle als verantwortungsvolle Eigentümer vorzubereiten - mitnichten sollen sie unbedingt im Management aktiv werden. Es ist ja nicht zwingend, dass sie dazu das Talent oder gar die Lust haben werden."

Sie selbst befände sich "gerade in einem anderen Lebensabschnitt" als ihr 26 Jahre älterer Mann: "Unsere Kinder verlassen allmählich ihr Zuhause. Ich erlebe da einen völlig neuen Energieschub, eine große Neugier. Da tickt er angesichts seines Erfahrungshorizonts anders." In ihr sei das Bedürfnis entstanden, sich selbst und ihre eigene Welt zu finden. Dabei lote sie "gern mal die Grenze aus zwischen dem, was gesellschaftlich gerade noch akzeptiert wird, und dem, was ein bisschen drüber ist. Ich irritiere gern", sagte Furtwängler,

Am 9. und 16. Dezember ermittelt sie in einer "Tatort"-Doppelfolge im Hannoveraner Filz aus Wirtschaft, Politik, Show und Rotlichtmilieu. Die Hauptdarstellerin hat sich aktiv ins Drehbuch eingemischt. Besonders wichtig war ihr die Thematisierung von Zwangsprostitution: "Mich macht oft fassungslos, wie an vielen Orten der Welt - auch mitten in Deutschland - noch immer mit Frauen umgegangen wird." Ihrer Ansicht nach "ist diese unterschwellige Verachtung gegenüber Frauen überall".

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insgesamt 35 Beiträge
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1. eine Frau mit Ambitionen
afu-ra 02.12.2012
Schon damals fand ich sie toll...aber sie wirkt auf mich wie eine gierige Löwin und unterstelle ihr,erst das Medienimperium und DANN erst den Mann dahinter zu lieben....
2.
kjartan75 02.12.2012
Solche Scheinehen haben immer etwas Lächerliches und Degradierendes für die beteiligten Akteure. Nun gut, beide haben sich auf so eine eheliche Geschäftsbeziehung eingelassen und beide ziehen Nutzen daraus. Über Burda stellt man keine Fragen und Furtwängler wurde von den Burda-Medien bis zum Anschlag gepusht.
3. Anders.
montaxx 02.12.2012
Zitat von sysopdapdTratsch über angebliche Affären, absurde Diven-Allüren und ein Kleider-Unfall: Schauspielerin Maria Furtwängler spricht im SPIEGEL-Interview über Gerüchte, Missgeschicke - und das Medienimperium ihres Mannes Hubert Burda. "Wenn ich provozieren wollte, würde ich den Schlüpfer weglassen und lächeln." http://www.spiegel.de/panorama/leute/maria-furtwaengler-im-spiegel-interview-ueber-affaeren-geruechte-a-870523.html
Wenn ich den Namen Maria Furtwängler lese,denke ich seit einiger Zeit weniger an die sympathische Schauspielerin,sondern eher an ihren Ehemann Hubert Burda,der laut Bericht in einem kritischen ZDF-Magazin zusammen mit seinem Ex-Topmanager Todenhöfer (heute Buchautor und häufig zu Gast in Talkshows zum Thema Afghanistan) Wohnungen in besten Münchner Lagen gekauft hat und nun die Altmieter hinauswirft,um luxussanieren zu können.Das hat dann gar nichts mehr mit der heilen "Bunte"- und "Bambi"-Welt zu tun...
4. .....
jujo 02.12.2012
Zitat von kjartan75Solche Scheinehen haben immer etwas Lächerliches und Degradierendes für die beteiligten Akteure. Nun gut, beide haben sich auf so eine eheliche Geschäftsbeziehung eingelassen und beide ziehen Nutzen daraus. Über Burda stellt man keine Fragen und Furtwängler wurde von den Burda-Medien bis zum Anschlag gepusht.
Sie behaupten etwas, was Sie belegen müssten, Ich behaupte ja auch nicht, das sich Ihr Partner aus reinen materiellen Gründen auf Sie eingelassen hat. Die Frau ist promovierte Ärztin. Es ist doch davon auszugehen, das sie nicht unbedingt auf das Geld und das pushing vom Burda Verlag angewiesen wr oder ist!
5. Danke,
gg1963 02.12.2012
dass Sie mir den Augen über diese Egomanin geöffnet haben, die ich bisher sympathisch fand. Den einen Tatort im Jahr kann sie dann auch bleiben lassen, denn die Zuschauer benötigen nicht Frau Furtwängler sondern ehr die Dame das Publikum um sich als etwas besonderes zu fühlen. Wie arm ist diese reiche Welt solcher Zeitgenossen.
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