Hamburg - Hier treffen zwei Welten aufeinander: Zur Verleihung der ESPY Awards, die der US-Sportsender ESPN aufgrund von Publikumsentscheidungen vergibt, kommen Stars und Sternchen aus den Bereichen Sport und Entertainment. Während so mancher männliche Sportler auf dem roten Teppich etwas verloren wirkt, bewegen sich einige der weiblichen Athleten dort extrem souverän.
In diesem Jahr legten Tennisspielerin Maria Scharapowa und Skifahrerin Lindsey Vonn im Nokia Theatre in Los Angeles besonders glamouröse Auftritte hin - und ernteten dafür rund um den Globus Lob. "Vergiss Wimbledon, Maria Scharapowa ist die Gewinnerin auf dem roten Teppich", titelte die australische "Herald Sun". Die 25-jährige Russin, die bei dem traditionellen Rasenturnier bereits im Achtelfinale gegen die Deutsche Sabine Lisicki ausgeschieden war und damit Platz eins der Weltrangliste verlor, erinnerte in ihrem hellblauen Kleid an eine griechische Göttin.
Den größten Unterhaltungswert hatte der Auftritt von Schauspielerin Hayden Panettiere. Als sie die Trophäe für die beste Sportlerin an die mehrere Köpfe größere Brittney Griner vom Baylor-University-Bears-Basketball-Team übergab, sah es für einen Moment so aus, als bräche sie unter deren Umarmung zusammen. Die Basketballer von Miami Heat wurden als bestes Team geehrt. Der Star der Mannschaft, LeBron James, wurde als bester männlicher Athlet ausgezeichnet.
Mit den ESPYs werden seit nun 20 Jahren die besten Sportler, Teams, Spiele und sportlichen Momente ausgezeichnet. Als Hollywood-Vertreter waren in diesem Jahr neben Panettiere auch Jessica Biel und Rob Lowe dabei.
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