Klatsch und Knatsch Lieber gemeinsam

Meghan Markle muss nicht allein zum Traualtar gehen. Michelle Hunziker muss nicht allein moderieren. Nur Kanye West steht mit seinen Ansichten ziemlich allein da. Die Promimeldungen der Woche.

AP

Die Brautbegleitungsnachricht der Woche...

... kommt, wie könnte es anders sein, von den Royals - beziehungsweise von der künftigen Verwandtschaft der Königsfamilie. Der Countdown für die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle läuft. Details zu Essen, Fotograf und Kutsche wurden bereits mitgeteilt. Nun können wir auch beruhigt sein, dass die Braut den Weg zum Traualtar nicht allein zurücklegen muss. Thomas Markle werde seine Tochter zum Altar führen, teilte ein Palastsprecher mit.

Der Brautvater ist von Markles Mutter Doria Ragland geschieden. Die Eltern sollen einige Tage vor der Hochzeit am 19. Mai in Großbritannien eintreffen und dort mit Königin Elizabeth II. und deren Ehemann Prinz Philip Zeit verbringen. Auch ein Treffen auf Schloss Windsor mit Prinz Charles, dem Vater des Bräutigams, ist geplant.

Das Familienprojekt der Woche...

... gehen Michelle Hunziker und ihre Tochter Aurora Ramazzotti an. Gemeinsam sollen sie die italienische Version von "Wetten, dass..?" moderieren. Hunziker sieht "eine große Chance für Aurora". Die 21-Jährige ist die gemeinsame Tochter von Hunziker und ihrem Ex-Mann, dem Popsänger Eros Ramazzotti.

Die krudeste These der Woche...

... hat wohl Kanye West publik gemacht: In einem Interview klang es so, als sei der Rapper der Ansicht, Schwarze hätten sich quasi für die Sklaverei entschieden. "Wenn man für 400 Jahre von Sklaverei hört, für 400 Jahre, dann klingt das nach einer Wahl", sagte West. Schwarze seien geistig inhaftiert.

Die Empörung darüber war groß - da half es auch nicht, dass West versuchte, die Sache später wieder einzufangen. "Selbstverständlich weiß ich, dass Sklaven nicht aus freiem Willen gefesselt und auf ein Schiff gebracht wurden", twitterte er. "Mein Punkt ist, dass wir in dieser Position verharrten, obwohl wir in der Mehrzahl waren. Das bedeutet, dass wir geistig versklavt waren."

Den Gastauftritt der Woche...

... legte Brad Pitt hin. In der Comedysendung "The Jim Jefferies Show" gab er mal wieder ein Gastspiel als TV-Wetterfrosch. Pitt interpretierte die Rolle auf eigene Weise: Er mimte einen Wettermann, der seine panische Angst vor dem Klimawandel mit halbgaren Witzen zu übertünchen versucht. Die Sache hat einen ernsten Hintergrund: Umweltaktivist Pitt hatte vorigen Sommer die Klimapolitik von US-Präsident Donald Trump kritisiert.

Das Wiedersehen der Woche...

... ereignete sich auf dem wohl berühmtesten Bürgersteig der Welt: Die fünf Musiker der früheren US-Boyband NSYNC sind am Montag auf dem sogenannten Walk of Fame im Herzen Hollywoods gefeiert worden. Vor Hunderten Schaulustigen und Dutzenden Reportern enthüllten die Männer auf dem berühmten Bürgersteig die 2636. Sternenplakette.

Gekommen waren alle fünf ehemaligen Bandmitglieder: Justin Timberlake, Lance Bass, JC Chasez, Joey Fatone und Chris Kirkpatrick. Timberlake zeigte sich gerührt: Es fühle sich "so unwirklich" an, sagte er über seine ehemaligen Bandkollegen: "Diese vier Kerle bedeuten mir so viel."

Die Begradigung der Woche...

... erfolgte bei Mike Tindall. Der englische Rugby-Star bekam in seiner Karriere öfter mal eins auf die Nase, insgesamt achtmal soll sie gebrochen gewesen sein. Nun hat sich der Mann von Queen-Enkelin Zara Phillips offenbar seine Nase begradigen lassen.

Tindall postete bei Instagram Fotos von sich, die ihn mit einer veränderten Nase zeigen: weniger krumm. Zu einer angeblichen Schönheits-OP äußerte er sich allerdings nicht, ebenso wenig wie zu möglichen Gründen für eine Nasenerneuerung.

Der schlimme Finger der Woche...

... ist gar nicht so schlimm: In sozialen Medien verbreitete sich dieser Tage ein Foto von Prinz William. Darauf zu sehen ist, jedenfalls auf den ersten Blick, wie der Thronfolger vor dem Saint Mary's Hospital in London den Stinkefinger in die Kameras hält. Ein Skandal?

Keineswegs: Ein weiteres Foto zeigt die gleiche Szene aus einer anderen Perspektive - und erklärt alles: Es ist nicht nur der Mittelfinger, den Prinz William da hebt, sondern zugleich auch der Ring- und der kleine Finger. So ist es in Großbritannien üblich, wenn man die Zahl drei anzeigen will - William ist kürzlich zum dritten Mal Vater geworden.

wit/mxw/ulz



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