Mexikanischer Popstar: Paulina Rubio und die Prügelattacke
Fausthiebe, Tritte und Ohrfeigen: Paulina Rubio soll ihren Assistenten verprügelt haben, weil er nicht die gewünschten Flugtickets besorgen konnte. Jetzt fordert der Mann 250.000 Dollar von der mexikanischen Sängerin - doch ihr Anwalt hat bereits zum Gegenschlag ausgeholt.
Miami - Ist mit ihr tatsächlich das Temperament durchgegangen oder handelt es sich um eine falsche Beschuldigung? Paulina Rubio soll auf einem Flug von Miami nach Mexiko City total ausgeflippt und auf ihren Assistenten losgegangen sein. Felipe Betancur beschuldige die mexikanische Popsängerin, ihn im Flugzeug mit Fausthieben, Tritten und Ohrfeigen traktiert sowie mit Gegenständen beworfen zu haben. Das berichten die staatliche mexikanische Nachrichtenagentur Notimex und das Promi-Portal TMZ.
Den Berichten zufolge soll der Auslöser gewesen sein, dass Betancur ihr keine Sitzplätze in der ersten Klasse habe beschaffen können. Rubio habe ihren ursprünglichen Flug in die mexikanische Hauptstadt verpasst, und im nächsten Flug seien alle Erste-Klasse-Plätze bereits ausverkauft gewesen.
Betancur, der seit August für die 41-Jährige tätig gewesen sei, habe vor einigen Tagen umgehend gekündigt und fordere nun vor einem Gericht in Miami 250.000 Dollar Entschädigung. Der Assistent behauptet demnach, bei dem Angriff einige Verletzungen erlitten zu haben, darunter Schürfwunden und Prellungen an den Schienbeinen und Armen. Zudem macht er psychische Schädigungen geltend.
Rubios Anwalt wies die Vorwürfe als komplett haltlos und frei erfunden zurück. Betancur sei ein Säufer, so der Verteidiger laut terra.com und starpulse.com. "Unglaublich, Betancur hat sich dieses Märchen ausgedacht, dass er von einer Frau zusammengeschlagen wurde, die halb so groß ist wie er", hieß es demnach in einer Erklärung des Anwalts. Rubios Größe wird mit 1,63 Meter angegeben. Die angeblichen Schläge und Tritte seien weder dokumentiert noch von jemandem beobachtet worden.
Im Namen der Sängerin plant der Anwalt nach eigenen Angaben nun eine Gegenklage, da der Ex-Mitarbeiter gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung verstoßen habe.
wit/dapd
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