Neue Botschaft der Schumacher-Familie "Eure Wünsche bauen uns auf"

"Noch immer macht uns das Ausmaß der Anteilnahme sprachlos": Michael Schumachers Familie hat sich in einer Internetbotschaft an die Fans des verunglückten Rennfahrers gewandt. Der Tag der Nachricht ist kein Zufall.

Michael Schumacher (Archivfoto): Dankesbotschaft der Angehörigen
DPA

Michael Schumacher (Archivfoto): Dankesbotschaft der Angehörigen


Berlin - Die Familie des verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher gibt sich optimistisch. "Wir bleiben zuversichtlich und hoffen das Beste für Michael", schrieben die Angehörigen in einer Nachricht am Donnerstag auf der reaktivierten Homepage des Ex-Piloten. Vor genau 20 Jahren - am 13. November 1994 - hatte er im australischen Adelaide den ersten seiner insgesamt sieben WM-Titel in der Formel 1 geholt.

Schumachers Familie bedankte sich in ihrer Nachricht - überschrieben mit "Eure Wünsche bauen uns auf" - auch für die ungebrochene Anteilnahme am Schicksal des Ende Dezember beim Skifahren Gestürzten. "Noch immer erreichen uns täglich Genesungswünsche für Michael, und noch immer macht uns das Ausmaß der Anteilnahme sprachlos." Die Kraft der Fans helfe der Familie, "ihn weiterhin in seinem Kampf zu unterstützen".

Michael Schumacher feiert 1994 seinen ersten WM-Titel: "Wir bleiben zuversichtlich"
AP

Michael Schumacher feiert 1994 seinen ersten WM-Titel: "Wir bleiben zuversichtlich"

Über Schumachers genauen aktuellen Zustand machte die Familie weiterhin keine Angaben. Der 45-Jährige befindet sich seit etwa zwei Monaten wieder zu Hause am Genfer See. Dort setzt Schumacher seine Rehabilitation fort. Wie lange diese dauern wird, ist unklar.

Schumacher hatte sich bei dem Sturz im Skigebiet oberhalb von Méribel in Frankreich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er hatte monatelang im Koma gelegen.

ulz/dpa



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insgesamt 19 Beiträge
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DHkhkhkhd 13.11.2014
1. Helfen die denn auch?
Geld ist eben nicht alles. Aber mit Geld kann man wirklich kranken Menschen helfen. Es gibt Leute, die klauen Müll, um etwas zu essen zu haben. Klar freut sich die Familie über die Anteilnahme. Aber was lernt sie aus der Sache? Hilft die Familie denn anderen? Half Michi denn jemals anderen? Dennoch: Gute Besserung.
Karbonator 13.11.2014
2.
Zitat von DHkhkhkhdGeld ist eben nicht alles. Aber mit Geld kann man wirklich kranken Menschen helfen. Es gibt Leute, die klauen Müll, um etwas zu essen zu haben. Klar freut sich die Familie über die Anteilnahme. Aber was lernt sie aus der Sache? Hilft die Familie denn anderen? Half Michi denn jemals anderen? Dennoch: Gute Besserung.
Wohltätigkeit ist jedem selbst überlassen. Wer wieviel was macht, ist seine private Angelegenheit. Lediglich jene, die mit ihrer Wohltätigkeit angeben, sehen das anders, sind aber kaum ernst zu nehmen. Was Schumachers wohltätige Aktivitäten angeht, können Sie gerne googeln... da werden Sie so einiges erfahren, was er und seine Familie bisher "geleistet" hat. Daß er das nicht an die große Glocke gehängt hat, rechne ich ihm jedoch hoch an.
h_harz 13.11.2014
3.
Zitat von DHkhkhkhdGeld ist eben nicht alles. Aber mit Geld kann man wirklich kranken Menschen helfen. Es gibt Leute, die klauen Müll, um etwas zu essen zu haben. Klar freut sich die Familie über die Anteilnahme. Aber was lernt sie aus der Sache? Hilft die Familie denn anderen? Half Michi denn jemals anderen? Dennoch: Gute Besserung.
Ja, zum Beispiel ist er Gründungsmitglied von ICM http://icm-institute.org/ einer Organisation die sich der Erforschung und Behandlung von Hirn und Rückenmarks-Krankheiten widmet (Gegründet 2006) und anderes mehr
GyrosPita 13.11.2014
4.
Zitat von DHkhkhkhdGeld ist eben nicht alles. Aber mit Geld kann man wirklich kranken Menschen helfen. Es gibt Leute, die klauen Müll, um etwas zu essen zu haben. Klar freut sich die Familie über die Anteilnahme. Aber was lernt sie aus der Sache? Hilft die Familie denn anderen? Half Michi denn jemals anderen? Dennoch: Gute Besserung.
"Michi" hat z. B. für die Opfer des Tsunamis von 2004 einige Millionen gespendet. Was ein Franz Müntefering damals bereits ganz schlimm fand, weil wenn einer spendet der Kohle hat dann ist das was ganz anderes als wenn einer der spendet der keine Kohle hat. Sicher sehen Sie das ähnlich. Im übrigen wünsche ich Ihnen nicht das, wenn Sie jemals so da liegen sollten erstmal geprüft wird was Sie in Ihrem Leben so alles an Wohltätigkeiten geleistet haben...
wqa 13.11.2014
5.
Ich bin der Meinung. Wäre er in Kerpen würde er schneller genesen. Das mit der Wohltätigkeit Prominenter ist eh so eine Sache. Die Hälfte der Wohltat zahlt immer der deutsche Steuerbürger mit. Ehrlicher und m.E wünschenswerter wäre eben, der Wohnsitz wäre hier. Dann bekämen die Deutschen wenigstens etwas zurück. Die Infrastruktur, der er seinen Erfolg mit verdankt haben die nämlich bezahlt.
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