First Lady tanzt im US-TV Shake it, Michelle

Sind Sie noch ein bisschen hüftsteif auf dem Parkett, nach dem langen Winter? Wir haben da was für Sie: Im US-Fernsehen hat Michelle Obama für ihre Fitness-Kampagne geworben - mit ziemlich coolen Moves.


"Der Sprinkler" und "Der Pulp-Fiction-Move": Mit Verrenkungen wie diesen hat Michelle Obama schon einmal einen YouTube-Hit gelandet. "'"Evolution Of Mom Dancing" heißt der Clip, in dem man sie 2013 neben dem als Frau verkleideten US-Comedian Jimmy Fallon tanzen sah. Das Video, das Obamas seit fünf Jahren laufende Fitnesskampagne "Let's Move" bewirbt, hat bis heute 21 Millionen Klicks gesammelt.

Am Donnerstagabend haben die amerikanische First Lady und Fallon nun einen Nachfolger des Clips veröffentlicht. Jimmy Fallon trägt in dem "Tonight Show"-Ausschnitt sogar dasselbe Outfit wie vor zwei Jahren.

Wie das Original parodiert auch "Evolution of Mom Dancing Part 2" Bewegungen aus der Geschichte tanzender Mütter. Was beim simplen Anklopfen beginnt, wird immer komplexer, bis zum "Zieh eine Tüte aus der Sammlung von Plastiktüten unter der Spüle"-Move. Nett anzusehen ist auch "Der eine Schritt zu spät beim Zumba-Kurs".

Der neue Tanzclip
Tanzen sie sonst gemeinsam, verschränkt Michelle Obama nach gut zwei Minuten plötzlich die Arme, als Fallon den Move "Der Barack Obama" präsentiert, der überwiegend aus Armbewegungen besteht. Kurz darauf rächt sich die First Lady aber mit einer Anspielung auf Fallons Tanzstil.

Der Clip von 2013
Michelle Obama und Jimmy Fallon haben schon mehrere gemeinsame Auftritte hinter sich. 2012 zum Beispiel trafen sich beide zum Sportduell im Weißen Haus. Die gut trainierte Obama schaffte damals mehr Liegestütze als der Comedian.

mbö



insgesamt 20 Beiträge
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Hornblower, 03.04.2015
1. Ich bin
ein Fan von Michele Obama. Obama muss aufpassen, dass mann sie ihm nicht klaut:)
Luxinsilvae 03.04.2015
2. Mann fragt sich, ...
... wie über Laura Bush berichtet würde, wenn deren Gatte immer noch bspw. Guatanamo geöffnet und Todesdrohnen morden ließe. "Coole Moves"? Ach, SPON, werden einmal wieder wesentlich. Grüße
ray8 03.04.2015
3.
Eine Hammer-First-Lady! Und es wäre ein Segen für die ganze Welt, wenn dieses Paar noch 4 Jahre im Whitehouse bleiben dürfte. Aber ich gönne es vor allem ihr, daß sich das Leben in 2 Jahren wieder ein wenig normalisieren wird.
eisbärchen_123 03.04.2015
4. Spätestens seit diese Frau gesagt hat...
... dass das Anschauen des superpatriotischen Films "American Sniper" über einen Scharfschützen der mehr als 250 Iraker erschossen hat, zur Pflichtübung an amerikanischen Schulen werden sollte, ist diese Frau bei mir unten durch. Aber das Charisma von ich-spionier-euch-alle-aus-schieß-euch-mit-Drohen-ab-oder-schließ-euch-in-Guantanamo-weg Obama färbt halt so weit ab, dass man dem Paar anscheinend alles verzeiht.
wittchen2000 03.04.2015
5. Genau...
man kann schon attestieren dass Obama innenpolitisch Sachen in den U.S.A. Sachen auf den Weg gebracht hat an die man nach 2 Legislaturperioden George W. Bush nicht mehr geglaubt hat. Andererseits ist der Auftritt der Obamas (Barack war ja auch schon öfters zu sehen) in Unterhaltungsshows eben ein zweischneidiges Schwert. Man kann sagen dass es den Menschen quasi den Umgang mit den Politikern verzuckert und so eventuell einen Zugang ermöglicht, aber es lenkt eben von der Politik in die Unterhaltung ab. Statt sachlichem Diskurs über kritische Themen kriegt man eben Unterhaltung und "celebrity Stories" geboten. Obama's Präsidentschaft hat ganz klar Licht und Schatten –einerseits der Drohnenkrieg, das Versagen bei der Schliessung von Guantanamo, der international Druck während der Snowden Affäre, Fortsetzung der Internet-Überwachungspolitik, vielleicht auch die Verschlechterung des internationalen Klimas durch aggressive NATO-Osterweiterung fallen mir da grad so ein. Andererseits haben die Amis jetzt zum ersten mal sowas wie eine Grund-Krankenversicherung, es gibt einen Iran-Atomvertrag, Veto gegen die Keystone XL Pipeline und gegen insgesamt der Einzug von sowas wie 'Vernunft' was Umweltschutz und Klimawandel angeht – und die gesellschaftlich-politischen Indizes haben sich in den U.S.A. seit 2008 ja kontinuierlich verbessert. Das "Team Obama" ist dann eben doch was ganz anderes als die Regierung unter George W. Bush, das ja nun wirklich eine unverhohlene Marionette des Willens der amerikanischen Großindustrie war, scheinbar ohne eigenen Verstand. Schade ist halt, dass man in den U.S.A. eher Präsidentinenngattinen im Fernsehen tanzen sieht als dass solche Dinge mal in einer öffentlichen, nicht durch privatkapital politische Eingefärbten Platform behandelt werden. Aber dann ist eben so dass in den U.S.A. fast garnichts existiert was nicht politisch in der Hand des Privatkaptials ist. "Ideen" sind von daher in den U.S.A. in erster Linie eine Form von politische manipulation.
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