Hamburg - Miley Cyrus hat in den vergangenen Monaten hart an ihrem Imagewandel gearbeitet. Weg vom unschuldigen Engel, hin zur verruchten Rockerbraut. So saß sie nun mit blondem Kurzhaarschnitt und einem roten, nietenbesetzten Lackkleid in der US-Talkshow von Ellen DeGeneres.
Im Studio sprach Cyrus über ihren Wandel und vor allem über ihre bevorstehende Hochzeit. Im Mai hatte Schauspielkollege Liam Hemsworth um ihre Hand angehalten, das Paar lernte sich 2009 bei Dreharbeiten kennen. Entgegen der Ankündigung ihres Vaters Billy Ray Cyrus will Cyrus allerdings nur eine Feier veranstalten, nicht drei.
"Der Moment, wenn er mich zum ersten Mal in meinem Kleid sieht, muss perfekt sein", sagte Cyrus, "so wie der Soundtrack in einem Film." Schließlich sei dies einer der Tage, an dem dieser "romantische Filmschrott" wahr werde. Nur auf ganz wenigen Hochzeiten habe sie erlebt, dass sich das Paar tatsächlich tief in die Augen gesehen und gewusst habe: Dies ist der Beginn vom Rest unseres Lebens.
Vor dem großen Tag steht aber traditionell der Junggesellinnenabschied. "Hattest du schon einen?", fragte DeGeneres ihren Gast - und prompt knallte es im Hintergrund, Rauch stieg auf. "Nur eine Lampe", riefen die Mitarbeiter im Studio. Dann kamen vermeintliche Feuerwehrleute, zwei muskulöse Männer, die sich schnell die Hemden vom Leib rissen und Cyrus damit arg in Verlegenheit brachten.
Die 19-Jährige schlug sich die Hände vors Gesicht, rief immer wieder "Nein, Nein" und "Oh mein Gott" und drückte sich immer tiefer in ihren Sessel. Schnell verpasste sie einem der Männer einen schüchternen Kuss auf die Wange: ein Abschiedskuss, denn sofort schob sie ihn von sich. Cyrus war dann doch mehr Mädchen, weniger Rockerbraut.
aar
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