Oligarch im Glück Milliardär Roman Abramowitsch zum siebten Mal Vater

Roman Abramowitsch kann stolz auf sich sein: Zum siebten Mal ist der Oligarch und Fußballnarr Vater geworden. Entbunden wurde in den Vereinigten Staaten - die US-Staatsbürgerschaft ist der kleinen Lea sicher.

REUTERS

New York - In einer Klinik in New York brachte Roman Abramowitschs Lebensgefährtin Darja Schukowa die Tochter Lea Lou zur Welt. "Mutter und Tochter geht es gut", zitiert die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti einen namentlich nicht genannten Bekannten aus dem Umfeld des Paares. Demnach wurde das Mädchen bereits am vergangenen Montag geboren - in Anwesenheit des Vaters.

US-Medien zufolge war der Milliardär im Februar mit seiner Yacht "Eclipse" in Manhattan eingetroffen, wo er die Zeit bis zur Geburt mit seiner Freundin verbringen wollte. Schukova und Abramowitsch hatten sich 2006 auf einer Silvester-Party in New York kennengelernt. Doch vermutlich spielen nicht nur romantische Erinnerungen eine Rolle bei der Wahl des Geburtsorts: Die Tatsache, dass in den USA geborene Kinder ein Recht auf die US-Staatsbürgerschaft haben, soll bei der Entscheidung, dort zu entbinden, eine Rolle gespielt haben.

Nach dem 2009 geborenen Sohn Aaron Alexander ist Lea das zweite Kind für das Paar. Mit seiner Ex-Frau Irina, von der sich der Oligarch 2007 nach 16 Jahren Ehe scheiden ließ, hat Abramowitsch bereits drei Töchter und zwei Söhne. Angeblich soll Irina 300 Millionen US-Dollar Abfindung erhalten haben. Abramowitschs erste Ehe mit Olga Lysova dauerte nur vier Jahre. Die beiden wurden 1990 geschieden.

Schukowa ist die Tochter des russischen Oligarchen Alexander Radkin Schukow. Sie war bis 2005 mit dem Tennisspieler Marat Safin liiert.

Abramowitschs ältester Sohn Arkadij wurde nach dem Vater des Multimilliardärs benannt, der bei einem Unfall ums Leben kam. Arkadij trat in die Fußstapfen seines Vaters, begeistert sich für Fußball und gilt mit seinen 19 Jahren als umtriebiger Geschäftsmann im Energiebusiness. Gerade erwarb eine seiner Firmen für 26 Millionen Dollar die Cengeo-Holding, die die Lizenz zur Förderung am Koltogor-Ölfeld in Sibirien besitzt.

Abramowitsch gelang es in den neunziger Jahren, fast aus dem Nichts ein weltweites Firmenimperium aufzubauen. Er hält Minderheitsanteile am Ölunternehmen Sibneft, das 2005 an den Gaskonzern Gazprom ging. Sein Vermögen wird auf 10,2 Milliarden Dollar geschätzt, damit liegt er laut "Forbes" auf Platz 107 der Liste der reichsten Menschen weltweit. Einst war er Gouverneur der russischen Region Tschukotka, heute ist er Besitzer des FC Chelsea, den er 2003 für 210 Millionen Euro kaufte.

ala/dpa



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