Millionenschaden Haus von Country-Legende Johnny Cash abgebrannt

Das frühere Haus des 2003 gestorbenen Country-Stars Johnny Cash im US-Staat Tennessee ist vollständig abgebrannt. Die Ursache für den Ausbruch des Feuers ist noch unklar. Erst im letzten Jahr hatte ein berühmter Musikerkollege das Gebäude gekauft - sein Einzug stand kurz bevor.


Los Angeles - Wie die Zeitung "Hendersonville Star News" berichtet, wird die Brandursache noch untersucht. Der Sänger Barry Gibb von den Bee Gees hatte das 2,5 Millionen Dollar (rund 1,9 Millionen Euro) teure Holzhaus im Januar letzten Jahres gekauft und seither renovieren lassen. In diesem Sommer wollte Gibb einziehen.

Die Schwester des Country-Sängers, Joanne Cash, trauerte dem Haus mit seinen "wunderbaren Erinnerungen" nach. Ihr Bruder hätte den Verlust aber sicher schnell überwunden, sagte Cash der Zeitung. "Wenn Johnny hier wäre, hätte er bestimmt gesagt: Okay, es ist Zeit, weiterzumachen."

Cash und seine Frau June Carter hatten in dem Landhaus nahe der Stadt Nashville seit Ende der sechziger Jahre bis zu ihrem Tod gelebt. Der elffache Grammy-Gewinner war am 12. September 2003 im Alter von 71 Jahren an den Folgen seiner Diabetes gestorben, nur ein halbes Jahr nach seiner Frau June. Mit dem Song "Ring of Fire" war er 1963 weltberühmt geworden. Er hinterließ mehr als 500 selbst komponierte Songs, weltweit wurden rund 53 Millionen seiner Platten verkauft.

jto/dpa



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