Modische Fehltritte bei Olympia Möge der Schrägere gewinnen

Karohosen, Totenköpfe, Blumenschmuck - in Sachen Mode haben viele Olympioniken in Vancouver eigenwillige Vorstellung. Wollen die Sportler ihre Konkurrenten bewusst schockieren? Zumindest das Publikum lassen sie regelmäßig erschaudern.


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Olympisch verkleidet: Böse Helme, gemeine Outfits
Hamburg - Sportkleidung soll windschnittig machen, im Winter ein wenig warm halten - und sie soll gut aussehen. Oder sollte.

Als wäre Curling an sich nicht schon lustig genug, setzten die Norweger mit Clowns-Hosen gleich am ersten Wettkampftag in ihrem Sport neue Maßstäbe in Sachen Beinkleider. Im heimischen Oslo war man empört, laut einer Online-Umfrage der norwegischen Zeitung "Dagbladet" verlangte fast die Hälfte der Leser, die olympischen Steineschieber sollten sich bitteschön umziehen.

Aber nicht nur mit lachhafter Wettkampfkleidung lassen sich Kontrahenten irritieren. Gerade die harten Kerls und Damen vom Skeleton, die sich den gefährlichen Eiskanal im Whistler Sliding Center kopfüber hinunterstürzen, mögen es gern bedrohlich. Totenköpfe und übellaunige Biber sind beliebe Helmmotive - und vieles mehr.

Wenig stilsicher zeigten sich bislang auch Eiskunstläufer und Snowboarder: SPIEGEL ONLINE zeigt überraschende und überraschend schreckliche Sport-Outfits der Olympioniken.

cht

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lespaul57 20.02.2010
1. ja mei..
..wie schlimm. Skeleton- Fahrer sind nunmal nicht gerade die größten Weicheier..ebenso Eishockey-Spieler/Torhüter, die sich schon seit Jahrzehnten ihre Helme "verschönern" lassen.. Das Ganze soll halt ein wenig Verrücktheit viell. auch Aggressivität untermalen. Modische Fehltritte sind die beiden genannten jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Beim Eiskunstlauf komme ich allerdings ins Grübeln ;) Das Caro-outfit von Shaun White ist übrigends kein exklusives, wie es die Bildunterschrift vermuten lässt. Das gesamte U.S. - snowboard- Team ist in diesem (Einheits-)Look gekleidet. Mir gefällt's.
saul7 20.02.2010
2.
Zitat von sysopKarohosen, Totenköpfe, Blumenschmuck - in Sachen Mode haben viele Olympioniken in Vancouver eigenwillige Vorstellung. Wollen die Sportler ihre Konkurrenten bewusst schockieren? Zumindest das Publikum lassen sie regelmäßig erschauern. http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,679226,00.html
Verzierungen diser Art bei Sportlern sind doch nichts Besonderes. Es gibt Zeitgenossen, die sich dauerhaft mit Körperschmuck der unterschiedlichsten Sorte zu "verschönern" versuchen.
Mockingbird 20.02.2010
3. Mein Gott SPON
Die Thematik ist ja schon belanglos genug. Aber wie kann man es schaffen, in einer nichtssagenden Sammlung von Bildunterschriften (!) derart viele Fehler, Rechtschreibfehler und offenes "mir doch egal was die machen, aber mal nachprüfen was ich schreibe? niemals!" unterzubringen? "Polunder"? "Manigfarben"? So schlecht in Bio, dass man ein Skelett mit deutlich sichtbaren Hufen und etwas, das doch sehr nach Pferdeschädel aussieht, als Hund oder Alien identifiziert? Und der absolute Hammer: "enfant teribel". Bitte. Das sind mit absoluter Offensichtlichkeit keine Vertipper mehr, sondern schreiende Ignoranz und Unbildung. Ja, es ist nur eine Klickstrecke, aber soviel Kompetenz würde ich selbst dem zwei-Wochen-Praktikanten abverlangen, der für sowas anscheinend abgestellt wird.
dr. kaos 20.02.2010
4. @ mockingbird
ACK. DAS ist mir als erstes aufgefallen: Hassardeure. Hallo? Hat der Verfasser dieses Wortes jemals einen Duden benutzt, anstatt ihn nur als Zweitbuch im Regal stehen zu haben? Dummerweise ist er bei SPON nicht der einzige, und auf anderen informativen Seiten sieht es nicht besser aus. Heise.de/Autos ist ein Paradebeispiel für Abtipperjournalismus in einem Rechtschreibprüfprogrammfreien Raum. Bei meinem 13jährigen Sohn könnte ich sowas verzeihen, aber bei ausgebildeten (?) Redakteuren, die eigentlich der deutschen Sprache mächtig sein sollten nicht. Goethe dreht sich gerade mit etwa 1000 U/min im Grabe....
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