Hamburg - Monica Lewinsky plant offenbar, ihre kurzzeitige Affäre mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton für viel Geld zu vermarkten. US-Medienberichten zufolge will die 39-Jährige ein Enthüllungsbuch veröffentlichen. Ihre Gage soll zwölf Millionen Dollar betragen.
Wie der "National Enquire" berichtet, ist Lewinsky "bereit, schockierende neue Geheimnisse über ihre Affäre mit dem Ex-Präsidenten auszuplaudern" - offenbar will sie auch über sexuelle Vorlieben schreiben. Jahrelang hätte Lewinsky "wegen eines falsch verstandenen Loyalitätsgefühls" versucht, den einst mächtigsten Mann der Welt zu schützen, zitiert die Zeitung einen Freund Lewinskys. Diese Zeiten seien jedoch vorbei: "Ihre Memoiren sind sein schlimmster Albtraum."
1998 hatte die Affäre des damaligen US-Präsidenten mit der Praktikantin des Weißen Hauses für Aufregung gesorgt. Begleitet von einem gewaltigen Medienspektakel musste sich Clinton vor einem Sonderermittler rechtfertigen und räumte ein "unangemessenes und unschickliches" Verhältnis zu Lewinsky ein. Ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten wegen Falschaussage scheiterte 1999.
Lewinsky versuchte sich seitdem als Moderatorin und Handtaschen-Designerin, 1999 erschien bereits eine Biografie, geschrieben wurde sie von Andrew Morton. 2006 schloss Lewinsky in London ihr Studium im Fach Sozialpsychologie ab. Aber, so berichtete es nun einer ihrer Freunde der "New York Post": "Niemand will sie einstellen, sie bekommt wegen Clinton keinen Job. Irgendwie muss sie ja Geld verdienen."
aar
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