TV-Moderatorin Monica Lierhaus bereut lebensrettende OP

Vier Monate lag Moderatorin Monica Lierhaus nach ihrer Hirnoperation im Koma. Heute würde sie die OP nicht mehr machen, sagte sie nun in einem Interview - und sprach auch über ihren öffentlichen Heiratsantrag.

DPA

Monica Lierhaus war einst die Frau, die man als Moderatorin der "Sportschau" kannte oder von "ran". Inzwischen ist die 45-Jährige vor allem die Frau, die eine Hirnoperation hatte und nach schweren Komplikationen im Koma lag. Bis heute fällt Lierhaus das Laufen schwer, wie sie jetzt in einem Interview mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" sagte. "Meine Gangart nervt mich nach wie vor sehr."

Im Jahr 2009 wurde Lierhaus wegen eines Hirn-Aneurysmas operiert. Vier Monate lag sie im Koma. Danach sei sie "auf dem Stand eines Kleinkindes" gewesen. Heute sei sie gesundheitlich zu 85 Prozent wieder hergestellt.

Heute würde sie sich nicht noch einmal für die OP entscheiden, sagte Lierhaus nun in dem Interview, das sie gemeinsam mit ihrer Mutter gab. Auf die Bemerkung, dass sie ohne die Operation tot wäre, entgegnete Lierhaus: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben."

Lierhaus kam auch auf den öffentlichen Heiratsantrag zu sprechen, den sie ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt 2011 während der Verleihung der Goldenen Kamera machte. "Den würde ich heute nie wieder machen. Ich wollte Rolf etwas zurückgeben, weil er so wahnsinnig viel für mich getan hatte. Falsche Zeit, falscher Ort. Das weiß ich jetzt auch."

Hellgardt hatte damals angenommen. Das Paar trennte sich jedoch Anfang Mai 2015. "Ja. Schade. 18 Jahre", sagte Lierhaus nun zu der Trennung. "Aber die Welt geht nicht unter. Die Welt dreht sich weiter. Ja. Ich habe so viele Rückschläge meistern müssen - das bekomme ich jetzt auch noch hin."

aar/dpa



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