Musen-Reigen: Carla Bruni-Sarkozy dreht Film mit Woody Allen

Woody Allen hat ein Faible für schöne Frauen: Einst deklarierte er Scarlett Johansson zu seiner Muse - obwohl sie den Job gar nicht wollte. Auf sie folgte "Slumdog Millionaire"-Star Freida Pinto. Nun hat der Regisseur eine neue Frau auserkoren, ihn zu inspirieren: Carla Bruni-Sarkozy.

Woody Allen: Der Meister und seine Musen Fotos
AFP

Paris- Es ist eine neue Rolle für die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy: Das frühere Model wird im nächsten Film von US-Starregisseur Woody Allen mitspielen. "Ich bin überhaupt keine Schauspielerin", warnte das frühere Topmodel am Montagabend im französischen Fernsehsender Canal+. "Vielleicht werde ich ganz mies sein, aber ich kann so eine Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen."

Sie wolle ihren Enkeln einmal erzählen können, dass sie einen Film mit Woody Allen gedreht habe, sagte die 41-Jährige, die seit knapp zwei Jahren mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy verheiratet ist.

Im Übrigen stürze sie sich immer blindlings in neue Unternehmungen, sagte die Première Dame. "Sonst würde ich überhaupt nichts tun!" Einen Film zu drehen, könne eine Erfahrung sein. Über ihre Rolle wollte Bruni-Sarkozy nichts sagen.

Allen hatte im vergangenen Sommer bei einem Besuch in Frankreich von der gebürtigen Italienerin geschwärmt. "Ich bin sicher, dass sie großartig wäre", sagte er mit Blick auf eine mögliche Filmrolle. Bruni hatte als Model bereits einige kurze Auftritte im Kino, unter anderem war sie - als sie selbst - in Robert Altmans Modesatire "Prêt-à-Porter" von 1994 zu sehen.

han/AFP

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