Hamburg - In der "Bild"-Zeitung hat man die vergangenen Tage das Schicksal der fernsehbekannten Erotikdarstellerin Cora verfolgen können. Die 23-Jährige hatte sich in einer Hamburger Spezialklinik zum sechsten Mal die Brust vergrößern lassen. Doch es gab Komplikationen im OP-Saal, ihr Herz blieb stehen. Daraufhin lag die junge Frau neun Tage lang im Universitätsklinikum Eppendorf im Koma.
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers, bestätigte nun Berichte, dass Cora am Donnerstag verstorben sei. Gegen die 54-jährige Anästhesistin und den 49-jährigen Operateur der Alster-Klinik werde ermittelt - wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. "Wir werden die Obduktion veranlassen", sagte Möllers.
Zu den genauen Umständen des Todes von Cora im Hamburger Universitätsklinikum machte Möllers keine Angaben.
"Die Ärzte hatten mir mitgeteilt, dass sie es nicht mehr schaffen wird. Die Hirnschäden waren zu groß. Ihr Blutdruck sank stetig, die Körperfunktionen setzten nach und nach aus. Sie ist dann um 14.30 Uhr ruhig eingeschlafen", zitiert "Bild" Coras Ehemann. Dem Bericht zufolge hatte sich die junge Frau ihre Brüste von Körbchengröße 70 F auf 70 G vergrößern lassen wollen.
Die Darstellerin hatte in einer Staffel von "Big Brother" mitgewirkt und war dadurch bekannt geworden.
jjc/dpa
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