Natalie Portman über Jared Kushner Der Super-Bösewicht

In Talkshows wird nicht nur geplaudert, manchmal fallen auch scharfe Worte: So weiß man jetzt, was Natalie Portman von Donald Trumps Schwiegersohn hält.

AP

Bei jeder Late-Night-Talkshow gehört es zum Standardprogramm: Prominente Gäste kommen vorbei, plaudern ein wenig, erzählen amüsante Anekdoten und bewerben nebenher ihren neuen Film, die neue Platte oder das neue Buch.

Natalie Portman war bei "Late Show"-Gastgeber Stephen Colbert zu Besuch, um über ihre Dokumentation "Eating Animals" zu sprechen. Doch vorher gab es noch ein anderes Thema: Jared Kushner, Ehemann Ivanka Trumps und Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump. Zu ihm wollte Portman so gar nichts Lustiges einfallen.

Die Schauspielerin ("Black Swan") kennt Kushner aus Studienzeiten. Beide besuchten die Eliteuniversität Harvard, beide machten 2003 ihren Abschluss. Sie kannten sich so gut, dass Portman bei Kushners Hochzeit zu Gast war.

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Natalie Portman und Jared Kushner: Es war einmal eine Freundschaft

Colbert sprach die Oscargewinnerin auf den früheren Studienkollegen an. "Ich habe gehört, er war nicht gerade der beste Student", sagte der Moderator über Kushner. Das stimme, bestätigte Portman. Weiter über Kushner plaudern wollte sie offenbar nicht. "Leider gibt es nicht viel Lustiges über jemanden zu sagen, mit dem man befreundet war und der zum Super-Bösewicht wird", sagte Portman. Kushner habe in einem Interview gesagt, es sei wie ein Peeling, wenn man wegen der Politik Freunde verliere.

Dann sei Portman ja quasi eine tote Hautzelle, antwortete Colbert. Portman bejahte - darauf sei sie stolz. Die Schauspielerin hat aus ihrer Abneigung gegen Trumps Politik nie ein Geheimnis gemacht. Da verwundert es nicht, dass sie auch Kushner kritisch sieht.

Ihm hatte Donald Trump ein geradezu absurd überladenes Aufgabenportfolio übertragen: Kushner sollte sich darum kümmern, die Infrastruktur der USA zu überprüfen, die Bundesverwaltung zu reformieren, die Drogenkrise im Land zu beenden und den Nahostkonflikt zu lösen. Bislang sind die Ergebnisse überschaubar.

Auch wenn der Einfluss von Kushner und seiner Frau Ivanka im Weißen Haus gesunken ist, gehört das Paar immer noch zu den Personen, die direkten Zugang zum US-Präsidenten haben. Kushner darf inzwischen auch wieder Top-Secret-Informationen einsehen - zwischenzeitlich war ihm dieser Zugang verwehrt worden.

ulz



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