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Neuer Autopsiebericht: Rätselhafter Todesfall Natalie Wood

Es gilt als eines der letzten Mysterien Hollywoods: Wie starb Natalie Wood? Die legendäre Schauspielerin kam 1981 bei einem Bootsausflug ums Leben. Nun vermuten Gerichtsmediziner, dass sie sich einige Verletzungen schon zugezogen haben könnte, bevor sie von ihrer Yacht ins Meer stürzte.

Tod von Natalie Wood: "Goodbye Natalie, Goodbye Splendour" Fotos
DPA

Los Angels - Mehr als 30 Jahre nach dem mysteriösen Ertrinken der Schauspielerin Natalie Wood haben die Behörden in Los Angeles einen neuen Autopsiebericht vorgelegt. Demnach wird der bisher als Unfall eingestufte Tod nun auch auf "unbestimmte Ursachen" zurückgeführt. Die Leiche habe Blutergüsse und Kratzer an Armen und Beinen aufgewiesen, die sich Wood vor ihrem Sturz ins Wasser zugezogen haben könnte, heißt es in dem Bericht.

Der bereits im vorigen Juni verfasste Bericht wurde erst jetzt veröffentlicht. Es ist eine zehnseitige Ergänzung zum ursprünglichen Dokument. Nun wird von "Ertrinken und anderen, unbestimmten Faktoren" als Todesursache ausgegangen. Die Gerichtsmediziner konnten nicht genau festlegen, wann sich der Hollywood-Star die Verletzungen zugezogen hat. Deshalb blieben sie bei ihren Schlussfolgerungen vorsichtig: Es gebe nicht genug Belege dafür, dass Woods Tod kein Unfall gewesen sei. Wegen vieler Unklarheiten könne jedoch auch nicht mehr eindeutig von einem Unfall gesprochen werden.

Wood war eine Hollywood-Legende, spielte in Klassikern wie "West Side Story" oder "...denn sie wissen nicht, was sie tun". Die Schauspielerin war 1981 im Alter von 43 Jahren bei einem Bootsausflug in der Nähe von Los Angeles ins Wasser gestürzt und ertrunken. Sie wurde in Nachthemd, Strümpfen und einer Jacke auf dem Meer treibend gefunden.

"Goodbye Natalie, Goodbye Splendour"

Woods damaliger Ehemann, Schauspieler Robert Wagner, ihr Kollege Christopher Walken und ein Bootskapitän waren mit an Bord der Luxusyacht "Splendour" (zu deutsch: Pracht). Die Ermittlungen ergaben damals, dass es sich um einen Unfall handelte.

Im Laufe der Jahrzehnte tauchten immer neue Spekulationen über die Todesursache auf. Ehemann Wagner - mit dem Wood zweimal verheiratet war - schrieb 2008 in seiner Autobiografie, dass er sich für den Tod verantwortlich fühle.

Im Herbst 2011 hatte die Polizei erneut Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Seinerzeit hieß es, es gebe "substanzielle" Informationen, denen man nachgehe. Der Fall werde weiterhin untersucht, sagte Polizeisprecher Steve Whitmore jetzt der "Los Angeles Times".

Lana Wood behauptet in einer Biografie über ihre Schwester: "Was geschah, ist, dass Natalie in dieser Nacht zu viel getrunken hat." Lana Wood war 2004 auch Co-Produzentin von "The Mystery of Natalie Wood", der Verfilmung von Woods Lebensgeschichte. 2010 beantragte sie eine Wiederaufnahme des Falles.

Der Kapitän der Yacht, Dennis Davern, ist Co-Autor des Buchs "Goodbye Natalie, Goodbye Splendour". Darin beschreibt er den heftigen Streit an Bord. In einem Interview gab Davern zudem an, dass die Untersuchungen zum Tod Woods seiner Meinung nach traurigerweise nicht komplett waren.

Natalie Wood ist auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt. Dort sind auch Stars wie Marilyn Monroe, Dean Martin, Farrah Fawcett und Walter Matthau bestattet.

wit/dpa/Reuters

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1. Gähn ....
stefanbodensee 15.01.2013
Ok, alles klar, nach dreissig Jahren hat mal also diverse Sachen festgestellt, die Wood schon VOR dem Sturz ins Wasser gehabt haben könnte. Und ? am Besten man holt auch gleich nochmal den Obduktionsbericht von Marilyn Monroe raus oder von was weiß ich wem. Mann, wen interessieren diese uralten Sachen noch ? Die Frau hat zuviel gesoffen, die Karriere war auch nicht mehr das, was sie mal war - und vom vielen Saufen ist sie halt vom Boot gefallen und ertrunken. Und ja, man hat sich vorher gestritten ... alles klar ? Und nun ?
2.
jujo 15.01.2013
Zitat von stefanbodenseeOk, alles klar, nach dreissig Jahren hat mal also diverse Sachen festgestellt, die Wood schon VOR dem Sturz ins Wasser gehabt haben könnte. Und ? am Besten man holt auch gleich nochmal den Obduktionsbericht von Marilyn Monroe raus oder von was weiß ich wem. Mann, wen interessieren diese uralten Sachen noch ? Die Frau hat zuviel gesoffen, die Karriere war auch nicht mehr das, was sie mal war - und vom vielen Saufen ist sie halt vom Boot gefallen und ertrunken. Und ja, man hat sich vorher gestritten ... alles klar ? Und nun ?
Natalie Wood war meine erste grosse Fernliebe, unerreichbar, nur zum träumen, Marylin Monroe oder Kim Novak waren einfach nicht mein Typ.
3. Sie interessieren sich nicht
heldenmut 15.01.2013
Zitat von stefanbodenseeOk, alles klar, nach dreissig Jahren hat mal also diverse Sachen festgestellt, die Wood schon VOR dem Sturz ins Wasser gehabt haben könnte. Und ? am Besten man holt auch gleich nochmal den Obduktionsbericht von Marilyn Monroe raus oder von was weiß ich wem. Mann, wen interessieren diese uralten Sachen noch ? Die Frau hat zuviel gesoffen, die Karriere war auch nicht mehr das, was sie mal war - und vom vielen Saufen ist sie halt vom Boot gefallen und ertrunken. Und ja, man hat sich vorher gestritten ... alles klar ? Und nun ?
"für eine Frau, die zuviel gesoffen hat", haben nichts dazu zu sagen und müssen doch Ihren Senf den Forumsteilnehmern mitteilen. Gähnen Sie doch künftig still, ohne Schreibzwang, vor sich hin!
4. @heldenmut - Und ?
stefanbodensee 15.01.2013
Ob und was ich als Kommentar reinschreibe, bleibt Gott sei Dank nach wie vor mir überlassen. In dem Fall ging es einfach darum, daß nicht aus jeder Verschwörungstheorie sofort irgendeine 'Story' in SPON gemacht wird. Daß das Niveau hier nicht an die Printausgabe heranreicht ist mir mittlerweile klar, aber mittlerweiile wird hier soviel verwurschtet, daß man schon mal ganz gerne im Forum 'gähnt', wenns gestattet ist. Danke ....heldenmütiger Forenteilnehmer
5.
bicyclerepairmen 15.01.2013
Zitat von heldenmut"für eine Frau, die zuviel gesoffen hat", haben nichts dazu zu sagen und müssen doch Ihren Senf den Forumsteilnehmern mitteilen. Gähnen Sie doch künftig still, ohne Schreibzwang, vor sich hin!
Ihr Lamento ändert aber nix an der Tatsache das genauso wie der Forist irgendwelche Forensiker im asbachalten Glamourquatsch rumstochern, die letzteren ein 30 Jahre altes Dokument vorgenommen haben und es mit könnte, hätte sein, und mit ein paar vielleicht's ergänzt haben. Fakten = 0. Nach dem die überlebenen, beteiligten Protagonisten entweder Scheintod oder über Ihren Filmstudiogeldwerten Zenith rüber sind dürfen jetzt ein paar Rechtsanwälte und Medienhyänen ein bisschen im Holywood Babylon Müll rumwühlen. Kommt gefühlt alle 10 Jahre mal vor.
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