Neuer Robin-Hood-Film Sienna Miller von Regisseur gefeuert

Partygirl im Pech: Schauspielerin Sienna Miller ist eine prestigeträchtige Rolle los. Ein neuer Robin-Hood-Film wird ohne sie gedreht. Schuld daran sollen - je nach Lesart - ihr Lebenswandel oder aber ein neidischer Schauspielerkollege sein.


London - Eigentlich sollte Sienna Miller, 27, im Film "Nottingham" die Maid Marion spielen. Doch nun wird das Werk, in dem Russell Crowe in einer kuriosen Doppelrolle sowohl den Rächer der Enterbten als auch den Sheriff von Nottingham spielt, wohl ohne die Mitwirkung der Schauspielerin entstehen. Britische und amerikanische Boulevardmedien berichten übereinstimmend, dass Miller ihren Job wenige Monate vor Drehbeginn los ist - und damit weiter auf ihren Durchbruch in Hollywood warten muss.

Der britische "Alien"-Regisseur Ridley Scott habe Miller abgesetzt, weil ihn ihr Image als Party-Girl gestört habe, berichtet die britische Sonntagszeitung "Sunday Mirror". Die Ex-Freundin von Jude Law hatte zuletzt Schlagzeilen mit einer Beziehung zu dem verheirateten US-Schauspieler Balthazar Getty gemacht. Nach der Trennung von dem Millionenerben hatte sie sich ein ausschweifendes Partyleben genehmigt.

Sienna Miller, in England hinter vorgehaltener Hand auch "Serial" Miller genannt, werden eine Reihe von Affären, vor allem mit verheirateten Männern, nachgesagt, unter anderem dem Schauspieler Sean Penn und dem Hip-Hop-Star P Diddy. Auch ihre Ehe mit Schauspielerkollegen Jude Law begann mit einer Affäre - als der noch mit Sadie Frost verheiratet war.

Die Klatsch-Kolumnisten der "New York"-Post präsentieren eine etwas andere Variante der Geschichte mit dem Robin-Hood-Film: Danach sei vor allem Russell Crowe an der Demission Millers Schuld. Er habe nach seiner letzten Filmrolle im Terrorismus-Thriller "Der Mann, der niemals lebte" immer noch deutlich Übergewicht - und habe sich deswegen unwohl gefühlt, mit der jungen und attraktiven Schauspielerin Liebesszenen zu drehen.

Außerdem habe Crowe auf umfangreichen Drehbuchänderungen bestanden und arbeite sogar daran, auch Regisseur Scott ersetzen zu lassen. Eine offizielle Bestätigung für die Berichte gibt es nicht.

chs/dpa/ddp

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