Stars bei der Met Gala Himmlisch

Rihanna als Papst, Katy Perry als Erzengel: Die Met Gala in New York war ein Klassentreffen der Stars. Thema: Mode und Kirche. Herr Söder, Sie schauen besser nicht hin!

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Jennifer Lopez war da, Madonna sowieso, Rihanna selbstverständlich auch, genauso wie Bella Hadid, Naomi Watts, Lena Dunham, Sarah Jessica Parker, Ariana Grande, Stephen Colbert, Jimmy Fallon und etliche weitere Stars: So ziemlich alle, die im Film- und Unterhaltungsgeschäft einen Namen haben, trafen sich in New York bei der Met Gala.

Anna Wintour, Chefin der US-"Vogue", hat als Gastgeberin die Veranstaltung zur wichtigsten Party des Jahres gemacht. An Starpower kann die Met Gala inzwischen mit den Oscars mithalten. Ein Ticket kostet laut "New York Times" 30.000 Dollar, ein Tisch 275.000 Dollar. Viele Stars werden aber von Labels eingeladen und zahlen die Karten deshalb nicht selbst. Die Einnahmen kommen dem Metropolitan Museum of Art zu Gute.

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Met Gala: Wie im Mode-Himmel

Das Thema in diesem Jahr lautete "Himmlische Körper: Mode und die katholische Vorstellungskraft". Es war befürchtet worden, das könne schwierig werden, stimmen doch die Vorstellungen der Kirche nicht immer mit denen der Modewelt überein.

Die Skandälchen blieben indes aus. Die katholische Kirche hatte dem Thema vorher zugestimmt und dem Kostüm-Institut des Met mehr als 50 Stücke vergangener Päpste geliehen. Einige davon waren noch nie außerhalb des Vatikan gezeigt worden.

Katy Perry trug Flügel, die sie wie ein Erzengel erscheinen ließen. Rihannas Outfit etwa erinnerte stark an einen Papst, mit juwelenbesetzter Mitra und Umhang. Manche Kommentatoren scherzten, die Geschichte der katholischen Kirche müsse umgeschrieben werden, der Papst sei nun quasi arbeitslos.

Lena Waithe nutzte das Thema, um auf die LGBT-Bewegung (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) aufmerksam zu machen. Die Schauspielerin trug über ihrem schwarzen Anzug einen Umhang in Regenbogenfarben.

Bei all den ausgefallenen Outfits stellt sich die Frage, wie lange es dauert, sich für die Met Gala schickzumachen. Hierüber gab George Clooney Auskunft. "Etwa eine Stunde" sagte der Schauspieler auf die Frage, wie lange er und seine Frau Amal gebraucht hätten, um sich vorzubereiten. Stimmte natürlich nicht. "Das ist eine Lüge", schob Clooney direkt hinterher. Er selbst sei in etwa 15 Minuten fertig gewesen. Wie lange seine Frau brauchte, bis sie bereit war, behielt er für sich.

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ulz/Reuters/dpa



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