Panorama

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Klatsch und Knatsch

Nicki Minaj will an Darsteller der Bill Cosby Show spenden

Nicki Minaj verschenkt Geld, Emma Stone schwärmt für einen Kollegen und Selena Gomez mag eine Sängerin - die Promimeldungen der Woche im Zeichen der Nächstenliebe.

Freitag, 07.09.2018   20:05 Uhr

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Die Spende der Woche...

…...kommt von der US-Rapperin Nicki Minaj. Sie will 25.000 Dollar an Geoffrey Owens, einen früheren Schauspieler der Bill Cosby Show, spenden. Das sagte sie laut "Entertainment Tonight" im Radio. Owens hatte in der bis 1992 laufenden Sitcom den Ehemann der Cosby-Tochter Sondra Huxtable gespielt.

Eine Frau hatte den Schauspieler an der Kasse in einem Supermarkt in New Jersey wiedererkannt und ein Foto von ihm in den sozialen Medien verbreitet. Viele Schauspieler hatten Owens daraufhin Unterstützung zugesprochen.

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"Wir haben alle mal solche Jobs gemacht", sagte Minaj "Entertainment Tonight". Owens sei das genaue Gegenteil einiger Menschen, die im Internet nach Aufmerksamkeit suchten. Ihr Team werde Owens kontaktieren. "Ich hoffe, er versteht das nicht falsch. Ich will ihm nur helfen", sagte sie.

Die Zahlung der Woche...

...muss Gwyneth Patrows Unternehmen "Goop" leisten. Die Schauspielerin bewarb auf ihrer Webseite "Vaginaleier". Doch deren Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt - das kostet die 45-Jährige und ihr Lifestyle-Unternehmen nun 145.000 Dollar.

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"Goop" einigte sich außergerichtlich nach einer Klage wegen nicht nachgewiesener Wirksamkeit von drei Produkten. Dazu gehören sogenannte Vaginaleier aus Jade und Rosenquarz.

Sie sollten angeblich gegen Blasenschwäche helfen und den Menstruationszyklus regulieren. Und die hatten ihren Preis - sie kosten jeweils mehr als 50 Dollar. Kundinnen und Kunden, die die betroffenen Erzeugnisse kauften, können nun ihr Geld zurückerhalten.

Die Erinnerung der Woche...

…...teilte Penélope Cruz. In einem Interview mit der Zeitschrift "Madame" erzählte die Schauspielerin, dass sie vor vielen Jahren ein Rollenangebot wegen "extrem pikanter Nacktszenen" ablehnte. Zuvor sei von diesen in den Unterlagen keine Rede gewesen.

Daraufhin habe sie die Produzenten und den Regisseur zur Rede gestellt. "Sie setzten mich unter Druck, ich sollte mich nicht so anstellen." Doch Cruz habe sich nicht einschüchtern lassen.

"Nie werde ich das großartige Gefühl vergessen, nach dieser Begegnung im Flieger nach Madrid zu sitzen und meine Würde bewahrt zu haben." Sie habe aus dem Fenster auf die Lichter von Los Angeles gesehen und gewusst, dass sie ihr Leben lang auf diese Entscheidung stolz sein würde.

Den Abgang der Woche...

…...lieferte Monica Lewinsky. Die 45-Jährige brach in Israel ein Interview ab, weil die Moderatorin ihr eine Frage zu ihrer Affäre mit Bill Clinton gestellt hatte - obwohl es offenbar vorher anders abgesprochen worden war.

Lewinsky ist heute Psychologin und setzt sich gegen Cyber-Mobbing ein. In Jerusalem sprach sie bei einer Veranstaltung über die Gefahren von sozialen Medien und sollte im Anschluss interviewt werden. Yonit Levi wollte als Erstes wissen, ob Lewinsky immer noch eine persönliche Entschuldigung von Clinton erwarte. Die Reaktion Lewinskys war eindeutig: "Es tut mir leid, ich werde nicht in der Lage sein, das zu tun", sagte sie und ging.

Später erklärte die 45-Jährige ihr Verhalten auf Twitter. Es habe vorab klare Absprachen gegeben, worüber gesprochen werden dürfe und worüber nicht. Sie habe Levi am Tag zuvor gesagt, dass die Frage zu Clinton tabu sei.

Die Offenbarung der Woche...

...kam von Selena Gomez. In einem Interview mit "Elle" zeigte sich die 26-Jährige sehr betroffen über die mutmaßliche Überdosis ihrer Freundin Demi Lovato. Ins Detail wollte Gomez im Gespräch mit dem Magazin allerdings nicht gehen: "Alles, was ich sage, ist, dass ich sie persönlich kontaktiert habe."

Sie habe keine öffentliche Sache daraus machen wollen. Trotzdem machte Gomez noch einmal klar, wie nah ihr Lovato offenbar steht: "Ich liebe sie. Ich kenne sie, seit ich sieben Jahre alt bin."

Die Schwärmerei der Woche...

…...kam von Emma Stone. Die Schauspielerin sprach über ihre Freundschaft zu Ryan Gosling und erzählte, was ihr der Kollege bedeutet. "Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie mein Leben ohne Ryan wäre", sagte Stone laut "Entertainment Tonight" in einer Fragerunde beim Telluride Film Festival im US-Bundesstaat Colorado.

Die 29-Jährige stimmte regelrechte Lobeshymnen an: "Er ist so besonders", sagte sie. "Es macht mich richtig emotional." Gosling sei so talentiert, eine großartige Person. "Es ist eine Freude, mit ihm zu arbeiten, weil er so kooperativ ist." Er habe ihr beigebracht, großherzig zu sein.

Die Gemütsruhe der Woche...

...zeigte Hailey Baldwin. Im Juli hatte Justin Bieber die Verlobung mit dem Model auf Instagram bestätigt . Mehr als 13 Millionen Menschen markierten den Post seitdem mit "Gefällt mir" - doch andere Fans sind offenbar weniger begeistert von der Beziehung. Das äußerten sie auch deutlich in den sozialen Netzwerken.

Für Baldwin offenbar kein Grund, sich Gedanken zu machen: "Ich denke nicht, dass es mich wirklich getroffen hat", sagte die 21-Jährige. Sie habe gelernt, ihr Bestes zu tun, um diese Negativität zu ignorieren. So könne sie diese Zeit ihres Lebens genießen. Sie sei "mehr als aufgeregt" über ihre bevorstehende Hochzeit mit dem Sänger, sagte Baldwin.

bbr/sen/jpz

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