Ehemaliger Formel-1-Pilot Arzt nach Lungen-OP von Niki Lauda optimistisch

Die Lungentransplantation des mehrfachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda ist erfolgreich verlaufen. Zur Erholung muss der 69-jährige Österreicher mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben.

Niki Lauda
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Ein Arzt des ehemaligen österreichischen Formel-1-Piloten Niki Lauda ist nach dessen Lungentransplantation optimistisch. Man sei "sehr zufrieden" mit der "sehr gut" verlaufenen Operation, teilte Walter Klepetko dem Sender ORF am Freitag mit. Wann Lauda das Krankenhaus verlassen könne, sei nicht abzusehen.

Junge Patienten müssten nach einer derartigen Operation meist etwa zwei bis drei Wochen im Krankenhaus bleiben, erklärte der Arzt. Bei älteren Patienten könne es aber durchaus länger dauern, sagte Klepetko. Niki Lauda ist 69.

Die Formel-1-Legende hatte sich am Donnerstag in Wien einer Lungentransplantation unterziehen müssen. Lauda habe eine schwere Lungenerkrankung gehabt, hatte das Krankenhaus zuvor mitgeteilt. Nach Medienberichten war Lauda schon vor der Operation bereits seit einer Woche im Krankenhaus und habe wegen seines ernsten Gesundheitszustands auch seinen Urlaub unterbrechen müssen.

Lauda ist neben seiner Funktion als Aufsichtsratschef des Mercedes-Formel-1-Teams um den britischen Weltmeister Lewis Hamilton auch Miteigentümer und Geschäftsführer der Fluglinie Laudamotion. Lauda wurde in der Formel 1 in den Jahren 1975, 1977 und 1984 Weltmeister.

Operation ist Spätfolge eines schweren Unfalls

Nach seinem schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring war Lauda gesundheitlich angeschlagen. Er hatte den Crash mit schweren Verbrennungen wie durch ein Wunder überlebt. Seine Lunge wurde dabei teilweise verätzt. Infolgedessen musste er sich bereits zweimal einer Nierentransplantation unterziehen. Eine Niere spendete ihm 1997 sein Bruder Florian, eine weitere 2005 seine zweite Ehefrau Birgit.

fek/sid

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