Nach Lungentransplantation Niki Lauda ist auf dem Weg der Besserung

Der frühere Rennfahrer Niki Lauda hat seine Lungentransplantation laut Krankenhaus "sehr zufriedenstellend" überstanden. Er sei bei vollem Bewusstsein und atme selbstständig.

Niki Lauda (Archiv)
AP

Niki Lauda (Archiv)


Rund eine halbe Woche nach der Lungentransplantation von Niki Lauda hat sich das Krankenhaus offiziell zum Gesundheitszustand des 69-Jährigen geäußert. Der ehemalige Rennfahrer ist demnach auf dem Weg der Besserung. Bereits 24 Stunden nach der Operation sei er bei vollem Bewusstsein gewesen, teilte das Allgemeine Krankenhaus (AKH) mit.

"Er konnte extubiert werden und selbstständig atmen. Seither kam es zu einer kontinuierlichen Verbesserung, alle Organe funktionieren gut." Das AKH bezeichnete den Verlauf als "sehr zufriedenstellend".

Lauda muss noch einige Wochen im Krankenhaus bleiben. Außer den Ärzten dürfen nur Angehörige zum ihm. Danach folgt eine mehrwöchige Rehabilitation. Wichtig ist das Vermeiden von Infektionen. Regelmäßige Kontrollen sind nötig, um zu überprüfen, ob die neue Lunge abgestoßen wird.

Dem dreifachen Formel-1-Weltmeister und Luftfahrtunternehmer war am Donnerstag eine Lunge transplantiert worden. Lauda habe eine schwere Lungenerkrankung gehabt, hatte das Krankenhaus zuvor mitgeteilt. Medienberichten zufolge war Lauda schon vor der Operation eine Woche im Krankenhaus. Der Österreicher soll seinen Urlaub wegen der Erkrankung unterbrochen haben und nach Wien zurückgekehrt sein.

Lauda hatte bei einem schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring giftige Dämpfe eingeatmet. Trotz schwerster Verletzungen und Verbrennungen kehrte er nur 42 Tage später auf die Rennstrecke zurück. Jahre später musste er sich zweimal einer Nierentransplantation unterziehen.

bbr/dpa



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