Nach Lungentransplantation Niki Lauda hat das Krankenhaus verlassen

Geschwächt, aber in guter Verfassung: Formel-1-Legende Niki Lauda hat nach einer Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen - doch er muss weiterhin ärztlich betreut werden.

DPA

Niki Lauda hat drei Monate nach einer Lungentransplantation die Klinik verlassen. Das teilte das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Wien mit. Der ziemlich geschwächte Patient müsse nun in einer mehrwöchigen Rehabilitation wieder zu Kräften kommen. Er werde weiterhin betreut, sein Zustand sei gut.

Der 69-Jährige hatte Anfang August eine Spender-Lunge erhalten, nachdem sich sein Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen dramatisch verschlechtert hatte. Das Immunsystem hatte begonnen, die Lunge zu attackieren.

Der ehemalige Rennfahrer musste maschinell beatmet werden. Zudem versagte seine vor vielen Jahren transplantierte Niere - doch den Ärzten gelang es, ihre Funktion zu retten.

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Niki Lauda: Geschwächt, aber in guter Verfassung

Lauda erholte sich von dem schweren Eingriff dennoch relativ schnell. Seine Ärzte im Wiener AKH hatten sich schon wenige Tage nach der Operation zufrieden mit dem Heilungsverlauf gezeigt.

Laudas Lunge war bereits durch einen schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring vorgeschädigt. Damals war sein Rennwagen in Brand geraten. Der Österreicher saß fast eine Minute lang in den Flammen und atmete giftige Dämpfe ein, bevor er gerettet wurde.

Trotz schwerster Verletzungen und Verbrennungen kehrte er nur 42 Tage später auf die Rennstrecke zurück. Seit dem Unglück leidet Lauda an diversen gesundheitlichen Problemen. So musste er sich 1997 und 2005 bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen.

Lauda gewann die Formel-1-WM drei Mal. Er arbeitet unter anderem als Aufsichtsratschef des Formel-1-Teams von Mercedes und als Luftfahrtunternehmer.

jpz/dpa/AFP/Reuters

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