Nürburgring: Rennfahrer verunglückt tödlich

Bei einem Unfall am Nürburgring ist am Samstag ein Rennfahrer ums Leben gekommen. Das Fahrzeug hatte sich nach einer Kollision überschlagen, der Mann starb noch vor Ort.

Nürburgring - Ein tödlicher Unfall hat am Samstag ein Rennen auf der berühmten Nordschleife am Nürburgring überschattet. Leo Löwenstein aus Laudenbach kollidierte in der 22. Runde im Streckenabschnitt "Bergwerk" in seinem Aston Martin GT4 mit Fahrzeugen zweier Konkurrenten, sein Wagen überschlug sich dabei.

Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde das Heck des Aston Martin stark beschädigt und ging in Flammen auf. Der Veranstalter der Langstrecken-Meisterschaft leitete umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Dennoch starb der 43-jährige Löwenstein, der sich nicht selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien konnte, noch an der Unfallstelle. Laut Veranstalter war eine Rauchgasvergiftung die Todesursache.

Löwenstein ist das siebte Todesopfer in der seit 1977 ausgetragenen deutschen Meisterschaft. Der letzte Unfall mit Todesfolge liegt fast neun Jahre zurück. Am 4. August 2001 erlag ein Rennfahrer nach einer Kollision seinen schweren inneren Verletzungen.

Das Rennen am Samstag wurde nach dreieinhalb Stunden - vorgesehenen war eine Renndauer von vier Stunden - abgebrochen und nicht mehr neu gestartet.

can/sid

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