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Mehr als 100.000 Unterschriften: Online-Petition fordert Abschiebung von Justin Bieber

Justin Bieber: Katerstimmung in Miami Fotos
DPA/ Miami-Dade Corrections & Rehabilitation Dept.

"Gefährlich, rücksichtslos, destruktiv": Popstar Justin Bieber hat sich durch die Eskapaden der vergangenen Tage nicht nur juristischen Ärger eingehandelt. Eine Online-Petition verlangt nun, dass der Kanadier die USA verlässt - US-Präsident Obama muss dazu Stellung beziehen.

Washington - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zu derOnline-Kampagne gegen ZDF-Moderator Markus Lanz noch nicht öffentlich geäußert - und wird es wohl aus naheliegenden Gründen auch nicht (dafür hat sich Komiker Dieter Nuhr unlängst mit einer Gegenkampagne für Lanz stark gemacht). US-Präsident Obama hingegen muss zu einer recht ähnlichen Aktion sehr wohl Stellung beziehen: Initiatoren einer Online-Petition fordern von ihm, den kanadischen Popstar Justin Bieber aus den USA auszuweisen.

Warum sich Obama dazu nicht einfach ebenfalls ausschweigen kann? Die Petition auf der Webseite des Weißen Hauses hatten am Mittwoch bereits mehr als 100.000 Menschen unterzeichnet. Damit überstieg die Zahl der Unterschriften die Schwelle, ab der Obamas Regierung zu einer Stellungnahme verpflichtet ist. Der Popsänger soll ein Visum der Kategorie O-1 besitzen, das Künstlern ein Arbeits- und Aufenthaltsrecht in den USA gewährt.

Zur Begründung der Abschiebeforderung heißt es im Petitionstext: "Wir wollen, dass der gefährliche, rücksichtslose, destruktive und Drogen missbrauchende Justin Bieber aus den USA abgeschoben wird". Der 19-Jährige gefährde nicht nur die Sicherheit des Volkes, sondern sei auch ein schrecklicher Einfluss auf die Jugend.

In den vergangenen Wochen hatte Bieber immer wieder mit Rechtsverstößen für Aufsehen gesorgt. So soll er das Haus seines Nachbarn mit Eiern beworfen haben (Schaden: rund 20.000 Dollar). Zudem hielt ihn die Polizei in Miami vorübergehend fest, nachdem er betrunken, unter Drogen und ohne Führerschein an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen haben soll.

Gegen eine Kaution von 2500 Dollar kam er zunächst wieder auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm nun Alkohol- und Drogeneinfluss, Fahren ohne Führerschein sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt vor. Am 14. Februar soll die Anklage gegen ihn verlesen werden.

Ob Obama bis dahin reagiert hat, ist nicht abzusehen. Die Frist für eine Stellungnahme zu der Abschiebepetition gibt es nicht - deshalb kann die jahrelang auf sich warten lassen.

vks/dpa/AFP

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insgesamt 45 Beiträge
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1. So iss datt,
zikky 29.01.2014
wenn man ein abgehalfterter "Star" ist. Man kann sich nur noch mit negativschlagzeilen Interessant machen. Aber scheint ja zu funktionieren, sonst würde Spiegel Online ja nicht berichten.
2. Die Peinlichkeit, ihn im Lande zu dulden,
jontev 29.01.2014
ist doch schon längst da.
3. ein halbes Jahr als Hilfssanitäter...
schelmig13 29.01.2014
in einer Unfallklinik würden sicher für Justin mehr bringen, wie eine poplige Abschiebung. Ich glaube kaum, dass er überhaupt weiß, was da jetzt falsch war. Mit 19 hat man noch Anderes im Kopf, vor allem, wenn man sich alles leisten kann.
4. Wenn man aus einem Würstchen
Kasulke 29.01.2014
Zitat von zikkywenn man ein abgehalfterter "Star" ist. Man kann sich nur noch mit negativschlagzeilen Interessant machen. Aber scheint ja zu funktionieren, sonst würde Spiegel Online ja nicht berichten.
eine sogenannten Star macht. Aber zu Verblödung abertausender hats gereicht.
5. Immerhin, etwas Gutes....
tylerdurdenvolland 29.01.2014
Ich geb zu, es liegt natürlich an meinem Alter, dass mich das Thema nicht gross interessiert. Aber man liest es halt, weil man dabei auf wirklich Interessantes stossen kann. Und siehe da! Mein Dank geht an den Spiegel dafür, dass es als erstes aller Medien, jenen Herrn Nuhr als Komiker und nicht als Kabarettisten bezeichnet....
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