Botschaften während Mordprozess Pistorius soll an Katie Price getwittert haben

Oscar Pistorius soll während seines Mordprozesses mit dem britischen Model Katie Price Botschaften ausgetauscht haben. Das zumindest behauptet das ehemalige "Boxenluder" - und findet es selbst eigenartig.

Getty Images

London - Katie Price ist fünffache Mutter, Unternehmerin und Reality-TV-Darstellerin. Sie ist auch das "Busenwunder", das "Boxenluder", die Frau, die ihre Brustimplantate für einen guten Zweck versteigern lassen will.

Im März hatte Price den Prozess um den gewaltsamen Tod von Oscar Pistorius' Freundin Reeva Steenkamp in ihrer "Now"-Kolumne thematisiert. Sie erklärte, sie wolle den Sportler nicht aufgrund von Medienberichten vorverurteilen: "Wir sind alle gleich, wenn es um juristische Unterfangen geht."

Wie der britische "Mirror" und die "Daily Mail" berichten, soll Pistorius das Model etwa einen Monat später via Twitter kontaktiert und sich dafür bedankt haben. "Er schrieb mir während des Prozesses Nachrichten. Das ist seltsam, oder?", fragte Price dem Magazin "3am" zufolge. "Er sagte, 'Danke für die Unterstützung' und solche Sachen. Nur so allgemeines Geplauder." Pistorius habe sie zuerst kontaktiert, betonte Price, ihr Bruder habe sie auf die Nachrichten aufmerksam gemacht.

Price, die als "Seite-Drei-Girl" der Boulevardzeitung "The Sun" berühmt wurde, kämpfte sich unter anderem bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" durch die Dschungelprüfungen. Die Unternehmerin hat 1,93 Millionen Follower auf Twitter und ist auch sonst recht umtriebig. Sie verkauft Parfum, Schuhe und Kinderbücher und hat gerade ihren ersten Auftritt in der "Morning Show" beim australischen Sender Seven mit Geplauder über ihre Brüste und ihren untreuen Ehemann hinter sich gebracht.

Erst kürzlich präsentierte sie außerdem ihr neues Buch "Make my wish come true" ("Lass meinen Wunsch wahr werden"). Zu dem Anlass erschien sie als offenherzige Fee in weißer Korsage, Higheels und langem Mantel mit Federkragen. Dass sie jetzt Pistorius' Botschaften publik macht, kann dem Verkauf des Werks und ihrer Selbstvermarktung sicher nicht schaden. Außerdem, so erklärt Price, würde sie Oscar Pistorius liebend gern einmal interviewen.

ala

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