Pamela Anderson: Verloren in Frankfurt

Wahres Jet-Set-Leben kann verwirrend sein: Eben noch in Los Angeles, dann Rio, New York, Tokio. "Baywatch"-Nixe Pamela Anderson jedenfalls scheint auf ihrer jüngsten Deutschlandreise die Orientierung verloren zu haben. "Wo sind wir?", fragte die Blondine.

Frankfurt - Bei "Baywatch" gaben ihr der rote Badeanzug und die Rettungsboje Halt - zielstrebig schwamm Pamela Anderson in der Rolle der C.J. Parker auf jeden Ertrinkenden zu. Im wahren Leben muss die Blondine auf diese Utensilien verzichten.

Und da wirkt Pam auch schon mal etwas verloren - wie nun in Frankfurt. "Wo sind wir?", fragte die Schauspielerin, als sie in der Nacht zu Freitag für die Eröffnungsparty eines neuen Nachtclubs vor die Fotografen trat.

"Es ist hier ein bisschen wie Las Vegas", sagte die 41-Jährige und fügte hinzu: "Aber es ist Frankfurt. Oder wo sind wir?"

Clubbesitzer Marcus Prinz von Anhalt, der Adoptivsohn des ebenfalls per Adoption geadelten Frédéric Prinz von Anhalt, hatte die einstige TV-Rettungsschwimmerin für einen Abend in das Frankfurter Bahnhofsviertel geholt. Sie eröffnete dort seine neue Disco, Motto der Party: "Blonde is beautiful."

Anderson war schon einmal Gast des Prinzen: im vergangenen Jahr als seine Co-Pilotin bei seinem Autorennen. Damals trafen sich der Bordellbetreiber und das Sexsymbol in Monte Carlo, fuhren zusammen mit seinem gut 600.000 Euro teuren und 670 PS starkem Mercedes SLR durch die Stadt und feierten im In-Club "Jimmy'z".

Anderson, die an der Seite von David Hasselhoff fünf Jahre lang in "Baywatch" die TV-Rettungsschwimmerin gab, ist seit einiger Zeit in immer neuen Rollen zu finden. Sie engagierte sich für die Tierschutzorganisation "Peta", verfilmte ihre Wandlung vom Playmate zur Mutter und Tierschützerin. Zuletzt präsentierte Anderson auf der Fashion Week in Paris die neue Kollektion von Vivienne Westwood.

In Frankfurt hielt Pam es nicht lange aus. Obwohl sie dem neuen Club "perfekte Maße" bescheinigte, reiste sie nach ein paar Gesprächen und Autogrammen nach Wien weiter. Dort soll sie an diesem Samstag beim "Life Ball" auftreten.

siu/dpa

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