Kolumbien Papamobil bremst - Papst Franziskus verletzt sich am Auge

Am letzten Tag seiner fünftägigen Kolumbienreise hat sich Papst Franziskus eine leichte Verletzung zugezogen. Das Auto des Heiligen Vaters hatte zuvor plötzlich anhalten müssen.

Papst Franziskus mit leichter Verletzung am Auge
AFP

Papst Franziskus mit leichter Verletzung am Auge


In der kolumbianischen Stadt Cartagena gab es für Papst Franziskus im Papamobil kaum ein Durchkommen. Hunderttausende empfingen ihn bei seinem Besuch. Aus noch unbekannten Gründen musste das Papst-Auto auf einmal stoppen, dabei stieß sich der 80-Jährige offenbar. In der Folge blutete er an der linken Augenbraue.

In der Karibikmetropole hatten ihm die Menschen zuvor begeistert zugejubelt. Cartagena ist die letzte Station des fünftätigen Kolumbienbesuchs.

Während der Reise durch das Land hatte Papst Franziskus die Menschen immer wieder ermahnt, sich auszusöhnen und den Hass zu überwinden - etwa mit Blick auf den 50-jährigen Konflikt im Land mit der linken Farc-Guerilla (lesen Sie hier mehr dazu).

Der Vatikan hatte die Verhandlungen mit der Farc maßgeblich unterstützt, um nach Konflikten mit fast 220.000 Toten zwischen Guerilla, Streitkräften und rechten Paramilitärs eine neue Ära einzuläuten.

Ausländische Unternehmen setzen auf einen Boom im Land, 2016 kamen zudem erstmals über fünf Millionen Touristen.

mho/dpa



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