Toxikologischer Bericht Peaches Geldof soll an Überdosis gestorben sein

Das Rätsel um Peaches Geldofs Tod scheint gelöst. Die Tochter des Rockmusikers Bob Geldof starb laut "Times" auf dieselbe Weise wie ihre Mutter - an einer Überdosis Heroin.

AFP

London - Peaches Geldof ist laut einem Medienbericht an einer Überdosis Heroin gestorben. Das gehe aus einer toxikologischen Untersuchung hervor, berichtete die britische Zeitung "Times". Die Polizei wolle das Gutachten am Donnerstag präsentieren.

Die Tochter des irischen Rockmusikers Bob Geldof war am 7. April in ihrem Haus bei Wrotham im englischen Kent tot aufgefunden worden. Die Obduktion der Leiche hatte zunächst keine greifbaren Ergebnisse gebracht, daher war die toxikologische Untersuchung notwendig.

Die Klärung der Todesursache wirft aber ein neues Rätsel auf: Warum fand die Polizei keine Drogen in Geldofs Wohnung? Laut "Times" hatte sie bei der Durchsuchung sogar Drogenspürhunde eingesetzt, aber keine Rückstände von Heroin gefunden. Ob nach dem Tod der jungen Mutter Spuren verwischt wurden, werde weiter untersucht.

Peaches Honeyblossom Geldof war das zweite von drei Kindern des irischen Musikers Bob Geldof und der Moderatorin Paula Yates. Sie stand früh im Rampenlicht. Zuletzt arbeitete die 25-Jährige als Model und Moderatorin.

Ihre Mutter war im Jahr 2000 mit 41 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben, auch Peaches Geldofs Heroinkonsum war schon länger bekannt. 2008 soll sie einen Atemstillstand erlitten haben und musste angeblich reanimiert werden. Am Tag vor ihrem eigenen Tod hatte sie noch ein Babybild von sich mit ihrer Mutter gepostet, deren Tod sie nach eigenen Angaben schlecht verwunden hatte.

ade/AFP/AP

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insgesamt 120 Beiträge
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Seite 1
janne2109 01.05.2014
1.
Und niemand hat aus dem engsten Umkreis gewusst, dass sie Heroin nimmt?? Und warum wurde das durch eine toxische Untersuchung erst bekannt? Ich denke Heroin is für die Organe nicht toxisch?? (sorry, ich habe keine Ahnung, habe das nur auf Wki gelesen)
Schweizer 01.05.2014
2. Ihr Heroinkonsum war bekannt...???
Warum hat man dann nur gelesen "Todesursache" unbekannt und keine Hinweise auf nichts? Das ist schlechter Journalismus. Drogenkonsumenten sind für mich wie Rennfahrer. Sie sind sich des Risikos bewusst. Die armen Kinder.
matteo51 01.05.2014
3. sucht und medien
...und ihr knd war dabei. das sind einfach fragwürdige mechanismen, denen wir uns so hingeben: angeblich tolle, erfolgreiche, menschen werden stilisiert in den medien, und in wirklichkeit.... fällt mir ein buch ein: celebrities von Borwin Bandelow... trotzdem einen schönen 1. mai.
h.hass 01.05.2014
4.
Wie kann man sich als Mutter von zwei kleinen Kindern solche Heroin-Überdosen reinpfeifen? Da fehlt einem dann doch das Verständnis. Als erwachsener Mensch sollte man reif genug sein, um eine Entziehungskur zu machen, wenn man als Mutter Verantwortung trägt. Würde mich nicht wundern, wenn die Kinder durch diesen Verlust traumatisiert werden und später selber aus der Bahn geworfen werden.
next.gen 01.05.2014
5. Absolut
unverantwortlich als Mutter eines Kleinkindes sein Leben dermaßen aufs Spiel zu setzen.
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