Peter Alexander Sprecherin dementiert Berichte um Herz-OP

Eine Sprecherin Peter Alexanders hat sich nach dem Tod seiner Tochter, der Malerin Susanne Haidinger-Neumayer, erstmals zum Zustand des Entertainers geäußert. Dieser liege weder in einer Klinik, noch müsse er sich einer Herzoperation unterziehen.


Wien - Der Tod seiner Tochter hat den österreichischen Sänger Peter Alexander tief getroffen. Er habe die schreckliche Nachricht "als Erster erfahren", sagte seine Sprecherin Erika Swatosch am Dienstag.

Archivbild: Peter Alexander mit seiner Tochter Susanne im Jahr 1996
DPA

Archivbild: Peter Alexander mit seiner Tochter Susanne im Jahr 1996

Berichte, nach denen der 82-Jährige mit Herzproblemen in einer Wiener Klinik liege und dort einen Bypass erhalten solle, stimmten aber nicht. "Es geht Herrn Alexander den Umständen entsprechend gut, so gut eben, wie es einem Vater gehen kann, der seine geliebte Tochter verloren hat", sagte Swatosch.

Susanne Haidinger-Neumayer, 50, war in der Nacht zum Sonntag bei einem Autounfall in Thailand tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben hatte ihr Ehemann auf der Ferieninsel Ko Samui in einer Kurve die Gewalt über den Wagen verloren. Im Gegensatz zu ihrem Mann, der verletzt wurde, war Haidinger-Neumayer nicht angeschnallt.

Die Beisetzung von Haidinger-Neymayer soll im engsten Familienkreis erfolgen. Nach Angaben des Außenministeriums in Wien könnte die Überführung der Toten nach Österreich bereits in den kommenden Tagen erfolgen.

Peter Alexander lebt seit dem Tod seiner Frau im Jahr 2003 sehr zurückgezogen in Wien. Der Entertainer hatte zunächst mit Filmen wie "Charleys Tante" (1963) und Liedern wie "Das machen nur die Beine von Dolores" und später mit seinen erfolgreichen TV-Shows die Herzen Millionen deutschsprachiger Fans erobert. Sein Sohn Michael wurde 1963 geboren.

pad/dpa



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